Die Sternsinger Lea Wachtel (vorne von links), Julius Seifert, Moritz Zander und Kerstin Büttner und ihr Begleiter Norbert Zander aus der Pfarrgemeinde St. Johannes wurden von Angela Merkel empfangen.
Berlin/Marburg. An ihrem ersten Arbeitstag nach der Weihnachtspause bekam die Kanzlerin Besuch von mehr als 108 Sternsingern aus den 27 deutschen Bistümern. In farbenfrohen Gewändern der Heiligen Drei Könige brachten sie am Montag den Segen für 2010 ins Kanzleramt. Die kleinen Könige machten der Kanzlerin ihre Aufwartung. Merkel begrüßte alle per Händedruck.
Für die Bundeskanzlerin ist der Besuch der Sternsinger ein Termin, der mal nichts zu tun hat mit Steuersenkungen oder mit dem holprigen Start von Schwarz-Gelb. Der Segen in der Regierungskoalition hängt derzeit schief. Das Bild, das Union und FDP nach außen abgeben, ist nicht mehr das einer politischen Wunsch-Beziehung.
Doch das interessiert die Sternsinger nicht. Begleitet von Norbert Zander haben sich Moritz Zander (10 Jahre, Gymnasium Philippinum), Lea Wachtel (10 Jahre, Theodor-Heuss-Schule), Kerstin Büttner (12 Jahre, Gymnasium Philippinum) und Julius Seifert (13 Jahre, Richtsberg-Gesamtschule) bereits am Sonntagmorgen mit dem Zug auf den Weg in die ferne Hauptstadt gemacht. Die vier Kinder von der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes vertreten das Bistum Fulda in Berlin. Jedes Bistum hat vier Kinder zur Kanzlerin entsandt. Das Treffen ist der Auftakt zur 52. Aktion Dreikönigssingen.
von Uwe Badouin und Marc-Oliver von Riegen
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