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Marburger Kläger hat vor dem Bundesarbeitsgericht Erfolg

Gerichtsentscheidung Marburger Kläger hat vor dem Bundesarbeitsgericht Erfolg

Ein Marburger hatte vor dem Bundesarbeitsgericht (BAG) mit seiner Klage Erfolg und erhält nachträglich für die Zeit seiner Beschäftigung als Assistent an der Universität Marburg monatlich 392,13 Euro brutto mehr.

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Der Fachbereich Biologie an der Philipps-Universität in Marburg. Hier hatte der 31-jährige Kläger als wissenschaftlicher Assistent gearbeitet. Mit seiner Klage aufgrund der altersdiskriminierenden Besoldung hatte er nun Erfolg.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Ein 31-jähriger Kläger bekommt nun rückwirkend für die Zeit seiner Beschäftigung einen Betrag von 392,13 Euro ausbezahlt.

Der Mann zog vor Gericht, weil er sich während seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent am Fachbereich Biologie der Phillipps-Universität durch den Bundesangestelltentarif (BAT) in seinem Alter diskriminiert fühlte.

Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt gab dem Marburger nun Recht und folgte damit der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs, der eine solche Regelung, nach der man die höchste Besoldungsstufe erst ab dem 45. Lebensjahr erreichen kann, ebenfalls für altersdiskriminierend befunden hatte.

Der Rechtsanwalt des Klägers, Hermann Zimmermann, sagte dieses Urteil habe auch Symbolcharakter bezüglich der Würdigung der geleisteten Arbeit junger Menschen.

von Dennis Siepmann

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