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Marburger Football-Spieler zeigte bei Raab die Muskeln

„Schlag den Raab“ Marburger Football-Spieler zeigte bei Raab die Muskeln

Der Marburger Marc ­Spear verpasste bei der Fernsehsendung „Schlag den Raab“ am Samstagabend knapp die Chance auf eine halbe Million Euro.

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Marburg. Ärgerlich war´s: Nur ganz knapp verfehlte Marc ­Spear am Samstagabend die Chance auf 500.000 Euro. Der 30-jährige Marburger, der bei den Footballern der Marburg Mercenaries in der Offense-Line steht, war Kandidat bei „Schlag den Raab“ auf Pro 7.

Zusammen mit vier anderen Kandidaten setzte er sich dem Zuschauervoting aus, um gegen Showmaster Stefan Raab anzutreten. Doch Spear verlor ganz knapp gegen Kandidatin Alexandra Stegmann aus Freiburg. „Ätzend, ist schon echt blöd, so knapp zu scheitern“, ärgert sich der Pizzabäcker und Gastronom, der nur zu gern gegen Raab um die halbe Million Euro gekämpft hätte.

Leicht hätte die Marburger Kämpfernatur es Raab nicht gemacht, schließlich ist Spear ein echter Muskelprotz. Das konnte man auch in dem Einspieler sehen, den Pro7 über den sympathischen Sportler in Marburg gedreht hatte. Angefangen vor dem Marburger Schloss, zeigte Spear seine sportliche Vielseitigkeit beim Bankdrücken, Boxen, Squash-Spielen – und natürlich beim harten Footballtraining mit den Mercenaries. „Du bist eine Mischung aus Robocop und Buddha von nebenan“, urteilte Moderator Matthias Opdenhövel nach der Vorstellung des Marburger Kandidaten.

Geholfen hat das Spear jedoch nicht. Die Zuschauer der erfolgreichen Samstagabendshow wollten lieber die 27-jährige Stegmann gegen Raab kämpfen sehen. Die Freiburgerin mühte sich zwar redlich, wurde letztlich aber von Raab bezwungen. „Ich weiß nicht, ob ich Raab geschlagen hätte, aber es wäre bestimmt ein bisschen spannender geworden“, prognostiziert Spear, der sich bei seinen Freunden für die Unterstützung bedankt. Seinen großen Traum – mit einem eigenen Wohnwagen durch die Welt reisen – will der Mercenary trotzdem nicht aufgeben: „Müssen eben mehr Leute zum Pizzaessen kommen“, sagt ­Spear schmunzelnd.

von Nadine Weigel

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