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Marburger Beamtem droht Freiheitsstrafe

Veruntreuung Marburger Beamtem droht Freiheitsstrafe

Den Griff in die Stadtkasse räumte der 53-jährige Verwaltungsbeamte bereits bei seiner ersten Vernehmung nach der Hausdurchsuchung ein, nun berichtete er über Details.

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Wegen der Veruntreuung öffentlicher Gelder wurde ein Beamter vom Dienst suspendiert.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Das umfassende Geständnis des langjährigen Mitarbeiters der Stadtverwaltung, der wegen Veruntreuung vom Dienst suspendiert wurde, erleichtert die Ermittlungen, wie Annemarie Wied, Sprecherin der Marburger Staatsanwaltschaft am Donnerstag berichtete.

Bei einer Verurteilung wegen Untreue drohen dem Marburger Verwaltungsbeamten, der für die Abrechnung und Gewährung von Beihilfe für städtische Bedienstete zuständig war, je nach rechtlicher Würdigung eine maximale Freiheitsstrafe von 10 Jahren.

Gegen den 53-Jährigen, wurde am Mittwoch Haftbefehl erlassen, der gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde. So müsse er sich nach den Worten der Staatsanwältin regelmäßig bei der Polizei melden. Zudem habe er seine Ausweispapiere abgeben müssen, um eine mögliche Fluchtgefahr einzuschränken.

von Heike Horst

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Veruntreuungsfall in Marburg

Der städtische Mitarbeiter, der seit mehr als zehn Jahren rund 1,5 Millionen Euro aus der Stadtkasse Marburgs veruntreut haben soll, hat auch seine eigene Akten bearbeitet. Nachdem er bei sich Geld für Arztrechnungen beantragte, gewährte er sich diese Beihilfe.

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