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Marburg wird zur Narrenhochburg

Karnevalisten in Marburg Marburg wird zur Narrenhochburg

Ausgelassene Stimmung herrschte am Samstagabend bei der Kampagnensitzung des 1. Marburger Funkenkorps im Cappeler Bürgerhaus.

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Gardetänze gehörten zum Programm der Kampagnensitzung des 1. Marburger Funkenkorps im Cappeler Bürgerhaus.

Quelle: Ines Dietrich

Cappel. Da tummelten sich Kreuzritter, Zwerge und Funkenmariechen im glitzernd geschmückten Saal und warteten gespannt auf den Beginn des umfangreichen Programms, während Matthias Heuser sie in gewohnter Qualität mit Stimmungsliedern zum Schunkeln animierte.

Bereits zum neunten Mal hatten die Marburger Funken zur Sitzung eingeladen, ein Grund, stolz zu sein, wie Vorsitzender Rainer Härtel betonte. „Der Karneval hat in Marburg eine große Bedeutung,“ so Härtel – eine gewagte Aussage, ist doch die Stadt an der Lahn nicht gerade eine Hochburg des karnevalistischen Frohsinns, aber die folgende Sitzung gab ihm recht.

Mit viel Engagement, Elan und Lust am närrischen Treiben vergingen die folgenden Stunden wie im Flug. Imponierend war gleich zu Beginn der Einmarsch der Prinzengarden, die die gesamte Bühne ausfüllten und deren Mitgliedern der Spaß an ihrer Aufgabe deutlich anzusehen war. Das Publikum hatte Spaß, dazu verhalfen auch die zahlreichen Aktiven aus den Marburger Stadtteilen, aus Michelbach, Beltershausen, Roth und
Rauischholzhausen.

Die Prinzengarde des 1. Marburger Funkenkorps bot einen schwungvollen modernen Gardetanz, während die Jugendgarde einen klassischen Gardetanz präsentierte und die Zuschauer zum begeisterten Mitklatschen animierte und damit für die erste Rakete des Abends sorgte. „Ihr habt hervorragend getanzt“, bescheinigte Rainer Härtel, der gemeinsam mit Nadine Heuser den Abend moderierte, den jungen Tänzerinnen.

„Ich bin richtig stolz auf euch“, sagte er und lobte die gute - rein ehrenamtliche - Jugendarbeit, die das Funkenkorps betreibe. „Heiße Luft, dünne Stoffe und viel nackte Haut“ versprach Nadine Heuser vor dem Auftritt von „Marina und die Ortenföller“ und das Publikum wurde nicht enttäuscht. Mit viel Mut zum Präsentieren nackter Tatsachen galoppierten vier stattliche Männer auf Steckenpferden zu den Klängen von „Dschingis Khan“ auf die Bühne und bewiesen, dass auch eine umfangreiche Körpermitte kein Hinderungsgrund ist, Kasaschok zu tanzen.

von Ines Dietrich

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