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Marburg verbaut 6 Millionen Euro

Schul-Renovierung Marburg verbaut 6 Millionen Euro

Gut 6 Millionen Euro lässt sich die Stadt Marburg Umbau- und Renovierungsarbeiten an ihren Schulen und Kindergärten in den Sommerferien kosten.

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Rund eine Million Euro soll die Sanierung und Erweiterung der Remisen für die Otto-Ubbelohde-Schule in diesem Jahr kosten.

Quelle: Tobias Hirsch

Marburg. Die Entwicklung der Schulen zu Ganztagsschulen und zu Orten der Betreuung spiegelt sich auch in den Bauprojekten in den Sommerferien wieder, für die die Stadt als Bauträger zuständig ist:

Die Sanierung der historischen Remisen auf dem Fronhofgelände lässt sich die Stadt insgesamt 2,5 Millionen Euro kosten. Im ersten Bauabschnitt in diesem Jahr werden 1,02 Millionen Euro verbaut. Die Remisen stehen dann im Wesentlichen dem Betreuungsangebot der Otto-Ubbelohde-Schule zur Verfügung. Unter anderem sind hier Betreuungsräume, Bibliothek und Mittagsversorgung geplant.

Die Sanierung und Umgestaltung der Caféteria der Adolf-Reichwein-Schule (Gesamtkosten: 1,33 Millionen Euro, in diesem Jahr 1 Million Euro) wurde lange gefordert und an der Schule intensiv diskutiert. Jetzt liegt eine Planung vor, die „sehr schön“ und „mit der Schule abgestimmt“ sei, sagt Stadt-Sprecherin Sabine Preisler, und Schuldezernentin Dr. Kerstin Weinbach (SPD) ergänzt, auch mit Blick auf die Otto-Ubbelohde-Schule: „Wenn die Stadt an Schulen plant und baut, kommt meistens etwas sehr schönes dabei heraus.“

Eher ein kleinerer Posten, aber auch im Zusammenhang mit der Ertüchtigung der Schulen auf den Ganztagesbetrieb ist die Umbau und die Erweiterung der Ausgabeküche im Bereich für Körperbehinderte an der Erich-Kästner-Schule zu sehen. Hierfür sind 50000 Euro vorgesehen.

Den drittgrößten Betrag verschlingt der vierte und letzte Bauabschnitt für den naturwissenschaftlichen Trakt im Gymnasium Philippinum. Er ist in den vergangenen Jahren grundlegend saniert worden, in diesem Jahr werden noch einmal 775000 Euro verbaut.

Mit dem Ersten Bauabschnitt in Wehrda hat die Gesamtsanierung der Schule und der Sporthalle begonnen, die sich über mehrere Bauschnitte und Schuljahre hinziehen wird. Die Gesamtinvestitionssumme liegt bei 6 bis 7 Millionen Euro, so Stadtsprecherin Preisler. In diesem Jahr ist mit Kosten von 600000 Euro geplant.

Weitere Bauarbeiten:

  • Sanierung des Lehrer-WC an der Astrid-Lindgren-Schule (100000 Euro)
  • Sanierung der Pausenhalle an der Grundschule Marbach (70000 Euro), Außenwandabdichtung am Hauptgebäude der Emil-von-Behring-Schule und Umbau der Hausmeisterwohnung (290000 Euro)
  • Umbau des Zentrums für Selbstständiges Lernen an der Elisabethschule (20000 Euro)
  • Umbau der Abteilung für Gestaltungs- und Medientechnik und des Bereichs Raumausstatter an der Adolf-Reichwein-Schule (155000 Euro)
  • Innenraumsanierung an der Richtsberg-Gesamtschule (125000 Euro)
  • Montage eines Beschilderungssystems an der Martin-Luther-Schule (10000 Euro).

Kindergärten

Stolze 810000 Euro gibt die Stadt für den 1. Bauabschnitt des Neubaus einer Kindertagesstätte im Karlsbader Weg aus, die Gesamtkosten sind mit 3,75 Millionen Euro veranschlagt. Für den An- und Umbau an der Kindertagesstätte im St-Martin-Haus im Waldtal werden 685000 Euro ausgegeben.

Daneben nehmen sich der Umbau und die Erweiterung der Küche im Kindergarten Schröck (90000 Euro) und erst recht der Umbau eines Gruppenraums und der Bau einer Holzhütte im Kindergarten Eisenacher Weg (24000 Euro) geradezu bescheiden aus.

von Till Conrad

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