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"Marburg ist perfekte Studentenstadt"

Semesterstart "Marburg ist perfekte Studentenstadt"

Das Sommersemester naht mit Riesenschritten: Das merkt man auch daran, dass die neuen Studierenden seit am Montag die Stadt und die Uni erkunden.

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Diese angehenden Jura-Studierenden erkundeten am Montag die Uni-Bibliothek. Sie freuen sich auf ihr Studium in Marburg, dass nach der Orientierungswoche am kommenden Montag auch offiziell beginnt.

Quelle: Ina Tannert

Marburg. Es ist mal wieder so weit: Das neue Semester beginnt und damit die Orientierungswoche für die neuen „Erstis“. Ganze Horden neuer Studenten marschieren durch Marburg und inspizieren Uni-Gebäude, Bibliotheken und nicht zuletzt die allseits beliebten Studentenkneipen.

Zwar sind es im Sommersemester traditionsgemäß weitaus weniger Anfänger als in den Wintersemestern. Doch überall in den Straßen sieht man seit Montag kleine Gruppen fröhlicher junger Leute, die den Blick neugierig durch die Stadt schweifen lassen.

Die Studenten beschnuppern ausgiebig ihren neuen Studienort. Begleitet werden die großen und kleinen Gruppen von hilfsbereiten Mitstudenten älterer Semester, welche die Neuankömmlinge herum führen, die verschiedenen Universitätsgebäude vorstellen und den „Erstis“ bei allen kleinen und großen studentischen Problemen zur Seite stehen.

So lernen die frischgebackenen Studenten in der Orientierungswoche die verschlungenen Wege und Gassen Marburgs kennen, können sich von den erfahrenen Kollegen noch offene Fragen beantworten lassen und erhalten wertvolle Tipps für den Studienalltag. Diese erste Hilfestellung hat seit Langem Tradition an allen Fachbereichen der Universität.

„Marburg ist die perfekte Studentenstadt“, freut sich Studentin Jana Unthan, die gerade aus Friedberg her gezogen ist um Jura zu studieren. Sie habe sich für Marburg als Studienort entschieden, da sich hier viele Möglichkeiten bieten würden. Marburg sei sowohl Dorf als auch Stadt. Ruhiges Wohnen verbinde sich harmonisch mit regem Stadt- und Freizeitleben, lacht die frischgebackene Studentin.

Auch ihr Studienkollege Hendrik Girmann aus Koblenz freut sich, dass er in Marburg noch einen Platz gefunden hat. Andere Städte waren bereits überfüllt, die Philipps-Universität war die Rettung für den zukünftigen Juristen. Den Studenten gefällt an Marburg vor allem die Größe, nicht zu klein und nicht zu groß, die umfangreichen Studentenangebote und die schöne historische Altstadt.

Studierende stammen aus ganz Deutschland

Marburg hat nicht nur eine Universität, sondern ist eine Universität. Die Grenzen zwischen Stadt und Universität sind fließend und „es ist was los hier“, freuen sich die Erstsemester über den Beginn ihres Stu­diums. Die Studenten kommen aus allen Ecken Deutschlands nach Marburg, um ihr Studium zu beginnen. Die jungen Leute stammen unter anderem aus Köln, Aschaffenburg, Bad Hersfeld, Hamburg, Lüneburg oder Koblenz. Die Marburger Universität setze gute Schwerpunkte im Studium, erzählen die Juristen. Zudem sei der Numerus clausus hier nicht ganz so hoch wie anderswo, schmunzelt ein Student.

Einige Studenten hatten ein paar Probleme bei der Wohnungssuche. Der Umzug in eine neue Stadt ist immer recht anstrengend, gerade bei den zulassungsbeschränkten Fächern. Viele Studenten bewerben sich bei verschiedenen Universitäten und müssen länger auf eine feste Zusage warten.

Kommt diese dann schließlich, bleibt nicht viel Zeit, die Koffer zu packen und im neuen Studienort eine Wohnung zu finden. So lebt Hendrik Girmann zur Zeit noch in einer Pension, denn die Zusage der Philipps-Universität für einen Studienplatz kam erst vor wenigen Tagen. Nun hat er jedoch eine Wohnung gefunden und freut sich darüber, dass er ein Dach über dem Kopf haben wird.

Gesehen hat er die Wohnung jedoch noch nicht. Er ist aber zuversichtlich und nimmt das Ganze mit der üblichen studentischen Gelassenheit.

von Ina Tannert

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