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Marburg brechen Einnahmen weg

Haushalts-Schock Marburg brechen Einnahmen weg

Der Stadt Marburg drohen weitere Einnahmen in Millionenhöhe wegzubrechen. Offenbar bekommt die Kommune viel weniger Geld aus dem Kommunalen Finanzausgleich (KFA) als gedacht.

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Schlechte Nachrichten für den Kämmerer Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies.

Quelle: Ruth Korte (Archiv)

Marburg. Eine Hochrechnung aus dem Finanzministerium ergibt nach Aussagen von Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (SPD), dass Marburg rund 8,7 Millionen Euro aus dem KFA erhält. Das sind über zehn Millionen Euro weniger als der Kämmerer für die bereits Sparzwängen unterliegenden Haushaltsplanungen kalkuliert hat. Die Konsequenz aus dem Einnahme-Ausfall: Weder die kürzlich durchgeführte Gewerbe- und Grundsteuererhöhungen noch die geplanten Gebührenerhöhungen für Kinderbetreuung, Parkplätze, Müllabfuhr, Volkshochschule und Co. reichen aus um einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen.

Spies spricht angesichts der nächsten klaffenden Millionenlücke von „erheblichen Auswirkungen auf die Sparerfordernisse“ der Universitätsstadt, sollte aus dieser Hochrechnung Realität werden - wovon der OB trotz „möglichen geringen Abweichnungen“ aber ausgeht.

Die bislang vom Magistrat vorgeschlagenen Gebührenerhöhungen hält Spies zwar für „einigermaßen ausgewogen“, aber wegen der KFA-Zahlen drohen viele Planungen über den Haufen geworden zu werden. „Wir müssen schauen, an welchen Stellen noch Einsparungen vorzunehmen sind.“ Ziel: Das Ausgabenniveau von 2013 erreichen - angesichts von Abschreibungen in Millionen-höhe, etwa für die Stadthalle eine Mammutaufgabe.

von Björn Wisker

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