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Marburg bleibt (Tisch)-Fußballhochburg

Internationales Turnier Marburg bleibt (Tisch)-Fußballhochburg

Das Runde muss ins Eckige: Dieses Motto galt auch beim Tischfußballturnier in Marburg, das am Wochenende im Bürgerhaus Cappel stattfand.

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Mit viel Einsatz und Engagement gingen die Teams beim Tischfußballturnier im Cappeler Bürgerhaus zu Werke.Foto: Julia Krekel

Marburg. Der Marburger Tischfußball-Verein Crocodiles (MRC) richtete am Wochenende im Cappeler Bürgerhaus ein großes Tischfußballturnier aus. 115 Doppel und 87 Einzelspieler nahmen daran teil.

Gegen 12 Uhr am Samstag begann das Turnier im Bürgerhaus Cappel. Schnell waren die teilnehmenden Spieler von ihrer Leidenschaft gepackt. „Es ist vollkommene Konzentration gefordert“, meinte Jan-Hendrik Heilers, erster Vorsitzender des MRC. „Spannung baut sich auf und man braucht eine gute Technik und schnelle Reaktion.“ Den Gegner lesen und sich dann anpassen zu können, mache einen guten Spieler aus, so Heilers, der den mentalen Aspekt beim Spiel betonte.

Zum ersten Mal - unterstützt von der Stadt Marburg und unter der Schirmherrschaft des internationalen Tischfußballvereins (ITSF) - hatte der MRC mit den Hauptorganisatoren Karsten Kuckhoff und Christoph Hanelt das Turnier in dieser Form ausgerichtet. Dieses war auch gleichzeitig ein internationales Turnier, denn die Spieler konnten Punkte für die Weltrang- und die deutsche Liste sammeln, womit sie sich Ende des Jahres für die großen Events qualifizieren können. So kamen die Teilnehmer nicht nur aus dem Süden und Norden Deutschlands, wie beispielsweise aus Hamburg und Bamberg, sondern reisten auch aus Liechtenstein und den Beneluxländern an. Teilnehmen konnte jeder, wenn auch das Turnier mehr an professionelle Spieler gerichtet war. Gespielt wurde nach dem Schweizer Modell, d.h. in langen Vorrunden am Samstag und Sonntag konnten sich die Spieler an 25 Tischen beweisen und sich hinterher in den Tabellen wiederfinden. In verschiedenen Kategorien - im „offen Doppel“, Profirunde, Semi-Profirunde, Rookie (Anfänger), Senioren, Junioren und Damen - trafen die Teilnehmer aufeinander. Anschließend wurde ausgelost, wer auf wen in der K.o.-Runde trifft. „Wir wollen den Standort Marburg als Hochburg für Tischfußball fördern und vorantreiben“, so Jan-Hendrik Heilers vom MRC, der in der zweiten Bundesliga spielt.

Die Einnahmen der Startgelder wurden zu 100 Prozent auf die Erstplatzierten ausgeschüttet. Im offenen Doppel gewannen Jamal Allalou und Yannik Correia aus Luxemburg, gefolgt von Longlong Krutwig und Yannik Hansen sowie Björn Seewald und Jan Nicolin. Im Damen-Doppel siegten Katja Dwenger und Jessica Bechtel, in der Kategorie der Junioren Jerome Storm und Jonathan Heuer, im Senioren-Doppel Martin Landwehr und Hayman Azab.

von Julia Krekel

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