Schulleiter Karl Goecke bedauert die Folgen des gespielten „Amoklaufs“ der MLS-Schüler.
Marburg. In einer offiziellen Erklärung bezieht Goecke Stellung und erörtert Hintergründe des Handelns.
Demnach sei es im Rahmen einer Buchbesprechung zu dem folgenschweren Film-Projekt der acht Schüler gekommen. Die beschuldigte Gruppe habe sich für die filmische Umsetzung mit den Szenen: Mobbing, Amoklauf und Gerichtsverhandlung entschieden.
Dies sei stets unter Aufsicht der Deutsch-Lehrkraft geschehen. Nach dem Sportunterricht aber hätten sich die Schüler spontan dazu entschieden, in der Uni-Sporthalle an der Jahnstraße zusätzliche Szenen zu drehen. Die Reinigungskräfte seien informiert worden, nicht aber die Studenten in der Halle.
Das Projekt eskalierte, die Anwesenden flüchteten panisch, es kam zum Großeinsatz der Polizei. „Die Martin-Luther-Schule bedauert außerordentlich die Folgen dieses Handelns – besonders für die betroffenen Studentinnen und Studenten“, sagt Goecke. Die Schüler möchten sich bei den Betroffenen persönlich entschuldigen.
von Carsten Bergmann
Mehr lesen Sie am Mittwoch in der Printausgabe der OP und bereits am Dienstagabend auf Ihrem iPad.
| Städtewetter |
| Ihre Stadt/Ihr Ort |
Tagestemperatur |
|
Nachttemperatur |
|
Regenprognose |
|
Windstärke |
|
Pollenflug |
|