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Linke kritisiert Uni für Rüstungsforschung

Pentagon sponsert Forschung Linke kritisiert Uni für Rüstungsforschung

Die Marburger Linke wendet sich mit einem Dringlichkeitsantrag an das Parlament. Der Antragstext: „Die Stadtverordnetenversammlung kritisiert, dass mit finanziellen Mitteln der US-Luftwaffe an der Philipps-Universität Marburg Rüstungsforschung betrieben wird.“ 

Marburg. Die Forderung der Linken: Eine Zivilklausel zu verankern. „Die Stadtverordnetenversammlung appelliert an die Philipps-Universität Marburg, sich im Sinne von Frieden und Abrüstung zu verpflichten, ausschließlich Forschung zu zivilen und friedlichen Zwecken zu betreiben“, heißt es in dem Antrag.

Laut Berichten von OP sowie „Süddeutscher Zeitung“ und NDR wurde am Fachbereich Biologie der Marburger Uni im Auftrag der US-Luftwaffe Forschung betrieben, die für militärische Zwecken nützlich sein soll.

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Rüstungsforschung
„Es ist unsere gottverdammte Pflicht, die in Krisenregionen entsendeten Soldaten mit der besten Technik auszustatten“, sagt CDU-Mann Roger Pfalz. „Den Drohnenkrieg darf man nicht so verherrlichen“, entgegnet Grünen-Bürgermeister Franz Kahle. Die Enthüllungen über mögliche Rüstungsforschung an der Philipps-Universität beschäftigt die Kommunalpolitik.  Archivfoto

Die Kommunalpolitik schaltet sich in die Debatte um eine Ächtung von Rüstungsforschung an der Universität Marburg ein. Während viele Auftragsarbeiten des Militärs ablehnen, sehen andere Soldatenleben in Gefahr.

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