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Lichterkette verbindet zwei Kirchen

Elisabethschule feiert Lichterkette verbindet zwei Kirchen

Besondere Feste brauchen eine besondere Vorbereitung. Deshalb ging der Oberstufen-Religionskurs der Elisabethschule ins Kloster. Anlass des Festes ist der 100. Jahrestag der Schul-Namensgebung.

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Lichterumzug - Marburg / Elisabethkirche, 19.November 2012

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. Religionslehrerin Ute Trautwein hatte sich etwas Besonderes einfallen lassen, um mit ihrem Oberstufenkurs den ökumenischen Gottesdienst vorzubereiten, der am Montagabend den Auftakt zur „Elisabethwoche“ der Elisabethschule bildete. Anlass der Festwoche ist das 100. Jubiläum der Schul-Namensgebung (die OP berichtete).

Trautwein und ihre Schüler haben drei Tage im Kloster verbracht. In der Zisterzienserabtei Marienstatt plante der Kurs den Gottesdienst in zwei Teilen. Begonnen wurde er in der katholischen Kirche St. Peter und Paul in der Biegenstraße, beschlossen in der Elisabethkirche, die über dem Grab der Heiligen und Namensgeberin der Schule errichtet wurde.

Laut Schulleiter Tobias Meinel feierten den Gottesdienst nicht nur katholische und evangelische, sondern auch muslimische Schüler. Pfarrer Klaus Nentwich von der Gemeinde St. Peter und Dr. Anna-Karena Müller von der Elisabethgemeinde, die auch Religionslehrerin an der Elisabethschule ist, hielten den Gottesdienst.

Als Brücke zwischen den beiden Kirchen diente eine Lichterprozession durch den Alten Botanischen Garten. „Als die ersten Festteilnehmer an der Elisabethkirche ankamen, verließen gerade die letzten St. Peter und Paul“, berichtete Meinel. An diesem Abend verband also eine Lichterkette die beiden zentralen Innenstadtkirchen.

Laut Meinel soll im Programm der „Elisabethwoche“ weniger die Mildtätigkeit der Heiligen Elisabeth im Vordergrund stehen, sondern vor allem ihre Zivilcourage.

n Die Elisabethwoche endet am Samstag, 24. November, mit einem „Tag der offenen Tür“. Von 9 bis 11.30 Uhr gibt es unter anderem ein Erzählcafé zur Schulgeschichte.

von Michael Arndt

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