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„Lernen als positiver Prozess“

Bettina-von-Arnim-Schule „Lernen als positiver Prozess“

Die Bettina-von-Arnim-Schule im Stadtwald darf ab kommendem Schuljahr Grundschulkinder mit und ohne Förderbedarf gemeinsam unterrichten.

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Kinder mit und ohne Förderbedarf lernen ab kommendem Schuljahr gemeinsam in der Bettina-von-Arnim-Schule.

Quelle: Kreutter

Marburg. Das zuständige Schulamt in Limburg genehmigte vor wenigen Tagen den Antrag der Bettina-von Arnim-Schule, die bisher als Förderschule in freier Trägerschaft arbeitet - auf Grundlage der Waldorfpädagogik. Das berichtete Roland Freitag, der Geschäftsführer des Trägervereins, des Vereins für heilende Erziehung, der OP.

Mindest-Klassengröße für den Unterricht sind zwölf Schüler, davon acht Schüler ohne Förderbedarf. Größere Klassengrößen sind laut Freitag möglich. Wichtig ist lediglich, dass das Verhältnis von zwei Dritteln Regelschülern zu einem Drittel Förderschüler gewährleistet sein muss.

Bereits vor zwei Jahren war ein entsprechender Antrag der Bettina-von-Arnim-Schule genehmigt worden, damals kam die Integrationsklasse - auch aufgrund des späten Genehmigungstermins - nicht rechtzeitig zustande.

Diesmal, so berichtet Freitag, ist das Interesse der Eltern schon jetzt deutlich größer als vor zwei Jahren. Erste verbindliche Anmerkungen gibt es bereits. „Die Klasse füllt sich, wir werden das schaffen“, sagt Freitag, der sogar optimistisch davon ausgeht, vielleicht vor Weihnachten schon zu einem ersten Treffen der zukünftigen Integrationsklasse einladen zu können.

Martinsbasar am Samstag, 12. November

In der neuen Klasse werden auf Basis der Waldorfpädagogik die Kompetenzen des hessischen Grundschulcurriculums vermittelt und der Übergang in alle weiterführenden Schulen gewährleistet.

Dabei soll in kleinen Klassen „Lernen als positiver Prozess“ vermittelt werden, der Begeisterung weckt und die kindliche Entwicklung umfassend unterstützt, sagt Freitag. Im Unterricht lege das Kollegium besonderen Wert auf individuellen Unterricht, der den vorhandenen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler gerecht wird.

Der Schulalltag besteht aus den Epochen Deutsch und Mathematik, aus Fachunterricht in Englisch, Kunst, Musik, Religion, Werken, Handarbeit, Gartenbau, Sport und Eurythmie sowie tiergestützter Pädagogik.

Während des Martinsbasars der Schule am Samstag, dem 12. November, zwischen 13 und 17 Uhr besteht die Möglichkeit für interessierte Eltern, sich ausführlich über das Konzept zu informieren.

von Till Conrad

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