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„Lemminge“ verzweifelt gesucht

Semesterstart „Lemminge“ verzweifelt gesucht

Gut 1.800 Erstsemester hatten am Montag ihren ersten offiziellen Tag als Studenten an der Marburger Universität. Trotz schönen Wetters waren sie jedoch nicht leicht zu finden.

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Kai Wollenhaupt (von links), Paul Gaich und Niklas Seipp genießen an ihrem ersten Vorlesungstag an der Uni Marburg den „Feierabend“ in der Sonne.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. „Erstsemester sind leicht zu finden“, meinen ein paar Studenten aus höheren Semestern im Innenhof der Philfak. „Die laufen herum wie die Lemminge – immer in großen Gruppen und suchen irgendetwas.“ Nun, das mag stimmen, für diesen ersten Vorlesungstag scheinen die Ersti-Gruppen jedoch schon vorübergezogen zu sein. Überall ernten wir nur Kopfschütteln und ab und zu Empören auf die Frage, ob es sich bei den Befragten um Erstsemester handelt.

Semesterstart in Marburg: Mit neuem Rekord für ein Sommersemester, was die Studierendenzahl angeht, beginnt an der Philipps-Universität die Vorlesungszeit. Im ersten Semester sind über 1.800 Studenten eingeschrieben. Doch wer denkt diese seien am ersten Tag leicht ausfindig zu machen, der lag damit zumindest am frühen Montagnachmittag falsch. An den aufgesuchten Orten kann es nicht gelegen haben: Mensa – nichts. Lahnwiesen – Fehlanzeige. Hörsaalgebäude – auch nichts. Dasselbe Bild an der Philfak. Dort erfahren wir immerhin, dass wir die großen Ströme nur um eine Stunde verpasst haben. Das ist ein erster Hinweis. Wir nehmen die Fährte auf.

von Tanja Hamer

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