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Lehrerin zapft illegal Strom ab

Amtsgericht Biedenkopf Lehrerin zapft illegal Strom ab

Wegen Hausfriedensbruch und Entwendung elektrischer Energie wurde eine 58-jährige Lehrerin zu einer Geldstrafe von 250 Euro verurteilt.

Biedenkopf. Eine arbeitslose 58-jährige Pädagogin musste sich am Dienstag vor dem Amtsgericht Biedenkopf verantworten. Rechtsreferendar Sebastian Schmidt von der Staatsanwaltschaft in Marburg warf der Frau vor, vom Juli bis Oktober des vergangenen Jahres in fremdes Eigentum eingedrungen zu sein und elektrische Energie entwendet zu haben.

Da die Frau 1.500 Euro Stromschulden hatte, sei der Zähler abgestellt und verplombt gewesen. Für die Tat soll die Angeklagte oder auch eine andere Person die Plombe am Zähler entfernt, denselben überbrückt und 300 Kilowatt Strom entnommen haben.

Gegenüber Richter Mirko Schulte gab die Angeklagte die Tat zu und berichtete, dass sie als Hartz-IV-Empfängerin kein Geld und auch keinen Strom habe. „Ich habe mich informiert, wie ich das machen könnte und bin dabei naiv gewesen“, gab sie zu und berichtete weiter, dass bei ihr verkehrende Schüler, darunter ein Elektriker, das „nötige Wissen“ gehabt hätten. Ein Nachbar habe sie verpetzt, als der feststellte, dass eine Waschmaschine in ihrer „stromlosen“ Wohnung laufe.

von Helga Peter

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