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Persönlich

Leere Seiten schocken Claudia Frickel nicht

Claudia Frickel hat bei der OP volontiert und als Redakteurin gearbeitet. Für die OP-Jubiläumsserie "PersönlICH" erinnert sich die 44-Jährige an ihre Zeit in Marburg.
Bei der OP hat Claudia Frickel das journalistische Handwerk gelernt. Heute arbeitet sie als freie Journalistin und Trainerin. Foto: Catrien Stremme

Bei der OP hat Claudia Frickel das journalistische Handwerk gelernt. Heute arbeitet sie als freie Journalistin und Trainerin.

© Catrien Stremme

Marburg. Name: Claudia Frickel

Alter: 44

Wohnort: München

Familienstand: in Beziehung

Beruf: Redakteurin

Bei der OP: von 1993 bis 2000

Position bei der OP: freie Mitarbeiterin, Volontärin, Redakteurin

Beruf heute: freie Journalistin und Trainerin. Ich schreibe für Online-Medien und Magazine, vorwiegend über Technikthemen wie Apps, Internet, Social Media oder Software. Im Lauf der Zeit war ich unter anderem für Focus Online, N24.de, GMX, MSN, PC Magazin und PC Go tätig. Außerdem arbeite ich als Trainerin und gebe Workshops zu Themen wie: Gute Texte im Internet, Teaser und Headlines und Schreiben für Social Media.

Kommt sie noch nach Marburg?
Selten, mittlerweile sind fast alle Freunde weggezogen.

Lebensmotto:
„Everything will be okay in the end. If it’s not okay, it’s not the end.”

Erinnerungen an meine Marburger Zeit und die OP:
Mein Einstieg in den Journalismus war reiner Zufall. Ich bin zum Studium der Neueren Deutschen Literatur und Medienwissenschaft nach Marburg gekommen und suchte einen Job. Ein Freund arbeitete als Fotograf bei der OP, deshalb stellte ich mich dort vor. Ich hatte zwar vorher schon Praktika in Redaktionen gemacht, aber nicht daran gedacht, dass ich auch als freie Mitarbeiterin arbeiten könnte. Ich war mehrere Jahre an Wochenenden im Nord-SüdKreis unterwegs. Ich arbeitete aber auch für die Kultur- und die Wirtschaftsredaktion. Nach dem Studienabschluss kam das Volontariat und dann die Redakteursstelle. Doch mich zog es in die Großstadt, weshalb ich nach München zu N24.de ging.
Meine beste Zeit bei der OP (und wahrscheinlich auch in meiner ganzen Journalistenzeit): Einen Sommer lang war ich als freie Mitarbeiterin zusammen mit einer Volontärin, Jutta Hinkel, allein für den Nord-Süd-Kreis zuständig. Wir waren beide Anfängerinnen und wir waren im Sommerloch, es war also nichts los. Jeden Morgen waren wir kurz verzweifelt, wie wir die leeren Seiten füllen sollen. Aber wir haben es immer geschafft. Die OP hat mich geprägt, dort habe ich mein journalistisches Handwerk gelernt – und leere Seiten können mich heute nicht mehr schocken.


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