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Lebenshilfe-Belegschaft spendet diese Woche Blut

60 Mitarbeiter machen mit Lebenshilfe-Belegschaft spendet diese Woche Blut

„Blutspenden ist etwas, das man fast en passant machen kann“, erklärt Professor Ulrich Sachs, Ärztlicher Leiter des Zentrums für Transfusionsmedizin und Hämotherapie am Uniklinikum.

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Sebastian Weber, Einrichtungsleiter Ambulante Dienste des Lebenshilfewerks Marburg-Biedenkopf (links), und Professor Ulrich Sachs, Ärztlicher Leiter des Zentrums für Transfusionsmedizin und Hämotherapie am Universitätsklinikum, stellten die Kooperation vor.

Quelle: Freya Altmüller

Marburg. „Es dauert zehn Minuten und hinterher fühlt man sich genauso wohl wie vorher“, sagt der Experte. Trotzdem sei die Spendenbereitschaft in Mittelhessen nicht so hoch. Viele hätten Angst vor der Nadel. Auch der Weg auf die Lahnberge sei für viele ein Hindernis.

Deshalb hat das Lebenshilfewerk Marburg-Biedenkopf in Kooperation mit dem Universitätsklinikum für diese Woche eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Während der Arbeitszeit machen sich die Mitarbeiter in Fahrgemeinschaften auf den Weg zum Klinikum. Im Landkreis ist die Kooperation bisher die einzige dieser Art.

„Wir haben zehn Prozent der Belegschaft motivieren können, das sind rund 60 Mitarbeiter“, erklärt Sebastian Weber, Einrichtungsleiter Ambulante Dienste des Lebenshilfewerks. Die Aufwandsentschädigungen, die für die Spenden gezahlt werden, sollen in die Gestaltung des Außengeländes in der Leopold-Lucas-Straße investiert werden. Für die Tagesbetreuung von Kindern mit Behinderung soll eine Rutschbahn aufgestellt werden.

Für das Lebenshilfewerk im Landkreis sind rund 550 Mitarbeiter in Werkstätten für Menschen mit Behinderung tätig, außerdem in betriebsintegrierten Beschäftigungsverhältnissen und Außenarbeitsplätzen. Zu letzteren gehört auch der Eigenbetrieb „Lebensmittelpunkt“ mit Dorfläden.

Die Menschen mit Behinderung werden in stationären Wohnhäusern, im „Ambulant Betreuten Wohnen“ und in Gastfamilien betreut.

von Freya Altmüller

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