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Lautes Gekicher dringt aus den Tanzsäcken

Spielmobil Lautes Gekicher dringt aus den Tanzsäcken

Mit einer bunten, musikalischen Show verabschiedete sich das Spielmobil für dieses Jahr aus Schröck. Die Kinder legten sich ins Zeug und gestalteten ihr eigenes Bühnenprogramm.

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Rebecca (großes Foto, von links), Jamila, Mara und Jelissa bewiesen Rhythmusgefühl beim Tücher-Tanz. Rita (kleines Foto, von links), Naja und Smilla führten einen schwungvollen Tanz mit bunten Pois vor.Fotos: Ina Tannert

Marburg. Bunt und klangvoll gestaltete sich am Freitag das große Abschlussfest des Spielmobils in Schröck. Eine Woche lang hatte sich alles um Musik, Tanz und jede Menge Ferienspaß gedreht.

Familien und Freunde staunten über die bunt gestaltete Musik- und Tanzshow der Kinder. Den Anfang machten rote, grüne und blaue „Geister“, die plötzlich auf die Bühne drängten. In bunten Tanzsäcken hüpften, rollten und drehten sich die Kinder über die Wiese und hatten mächtig Spaß an ihrem Auftritt. Lautes Gekicher klang immer wieder unter den flexiblen Ganzkörpertüchern hervor.

Gruppenweise tanzten und sangen sich die Kinder durch das abwechslungsreiche Programm, schwangen bunte Tücher und wirbelten Pois oder Hula-Hoop-Reifen durch die Luft. Gut gelaunt zeigten die kleinen Künstler, was sie in der Woche alles kennen gelernt hatten, präsentierten verschiedene Tanzstile und Musikinstrumente. So zeigte etwa der sechsjährige Cedrik sein Können mit den neuartigen Steeldrums, während seine Bühnenkollegen einen coolen Becher-Rap vorführten oder im Takt Purzelbäume schlugen. Die Moderation übernahm Mara, die als „alter Hase“ schon seit Jahren die Spielmobilwoche besucht und die Gäste souverän durch das Programm führte.

Für das Publikum gab es am Ende noch einen Musiktest. Die Kinder versteckten sich unter einem riesigen bunt gestreiften Tuch und summten ihren Eltern Melodien bekannter Kinderlieder vor. Wer die Songs erriet, wurde mit Waffeln und Kaffee belohnt.

Die Kinder hatten sichtlich Spaß an ihrem selbst erstellten Programm. Die ganze Woche über hatten sich die musikbegeisterten Teilnehmer mit allerhand Instrumenten, Tanzfiguren, Theater, Bodypercus-sion oder Tüchertänzen beschäftigt. Tagelang bereiteten sich die kleinen Künstler auf ihren großen Auftritt vor, hatten ausgiebig geplant, Einladungen geschrieben und am Tag zuvor Tänze und Choreographien einstudiert. „Es ist wichtig, dass die Kinder eine Bühne nur für sich haben, die sie selber gestalten können“, erklärte Betreuerin Frauke Haselhorst von der Marburger Jugendförderung. Dabei komme es nicht auf Leistung oder Perfektion an - die Kinder sollen sich etwas zutrauen, Spaß haben und das bunte Angebot als Highlight der Sommerferien einfach genießen. Daher übernahmen auch die kleinen Teilnehmer Planung und Ablauf der Abschlussveranstaltung, suchten selbstständig Musikstücke und Equipment aus und tanzten einfach nach Gefühl, je nach Lust und Laune.

Fünf Tage lang macht das Spielmobil jedes Jahr in den Sommerferien Station in verschiedenen Marburger Stadtteilen. Das diesjährige Thema Musik kam bei allen Teilnehmern gut an, berichteten die Betreuer. „Musik liegt Kindern einfach“, sagte Haselhorst.

Die letzte Station des diesjährigen Spielmobils ist Ginseldorf. Noch bis zum 29. August können die Kinder täglich von 14 bis 18 Uhr zu Besuch kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

von Ina Tannert

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