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Landesregierung gibt Garantie für Schulamt und Studienseminar ab

Kreistag Landesregierung gibt Garantie für Schulamt und Studienseminar ab

Der CDU-Fraktionschef Dr. Christean Wagner sprach im Kreistag aus, was man hören wollte: das Staatliche Schulamt und das Studienseminar in Marburg bleiben erhalten.

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Der neue Kreisausschuss mit Landrat Robert Fischbach (CDU, von links), Klaus Weber (SPD), Thorben Peters (Linke), Ingrid Balzer (CDU), Volker Drothler (CDU), Heinz-Wilhelm Wasmuth (Freie Wähler), Heidrun Opländer (SPD), Sigrid Waldheim (SPD), Manfred Hoim (CDU), Armin Becker (Grüne), Heinrich Trümner (CDU), Helmut Wege (CDU), Margit Kahler-Görg (Grüne), Bernd Klingelhöfer (SPD) und der Erste Kreisbeigeordnete Karsten McGovern (Grüne). Es fehlt Angelika Löber (SPD).

Quelle: Michael Agricola

Marburg. In der Kreistagsdebatte über die Zukunft des Staatlichen Schulamts und des Studienseminars in Marburg bezog Kreistagsmitglied Dr. Christean Wagner am Freitag deutlich Stellung.

Dr. Wagner, der zugleich Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion ist, sagte, dass er öffentlich und ausdrücklich auch im Namen von Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) eine Standortgarantie für das Staatliche Schulamt Marburg und die beiden Studienseminare abgeben könne.

Wie schon sein Fraktionskollege Hans-Jürgen Irmer in dieser Woche bei einer Podiumsdiskussion in Marburg (die OP berichtete) bezeichnete Wagner die angeblichen Schließungspläne und die Zentralisierung der Standorte in Hessen als eines von mehreren Denkmodellen, die auf der Verwaltungsbeamtenebene des Ministeriums diskutiert worden seien. Dieser Vorschlag werde aber nicht weiter verfolgt.

Der Linken, die die Debatte im Kreistag angeregt hatte, warf Wagner vor, sie stelle ein Gerücht als Wahrheit dar. Es gehe ihr nicht darum, konstruktiv sachliche Beiträge zu liefern, sie wolle vielmehr ein „Durcheinander veranstalten“, was aber nicht im Sinne des Landkreises und der Bürger sei.

Während die Klarstellung Wagners im Kreisparlament grundsätzlich durchweg begrüßt wurde, mahnte Jörg Behlen von der FDP zur Vorsicht. Zum einen könne man politischen Garantien nicht immer trauen. Zum anderen riet er, auch auf die Entwicklung in Griechenland zu schauen.

„Dort sieht man, was passiert, wenn man jahrelang über seine Verhältnisse lebt“, sagte Behlen. Sparzwang gebe es auch in Hessen, das von den westlichen Bundesländern die höchsten Verwaltungsausgaben pro Kopf habe.

von Michael Agricola

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