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Land bestätigt Einigung zur Partikeltherapie

Rhön-Klinikum AG Land bestätigt Einigung zur Partikeltherapie

Das Land Hessen geht von einer Inbetriebnahme der Partikeltherapieanlage aus. Sollte es vom Rhön-Konzern am Mittwoch aber kein klares Bekenntnis zum Standort Marburg geben, werde an der Klage festgehalten.

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Das Land Hessen geht von einer Inbetriebnahme der Partikeltherapieanlage aus.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Das Land erhöht den Druck auf die Rhön Klinikum AG und verkündet gleichzeitig, dass es im Streit um die Marburger Partikeltherapieanlage (PTA) zur Krebsbehandlung eine Einigung gibt. Sollte es am Mittwochvormittag auf der Bilanz-Pressekonferenz des Konzerns kein klares Bekenntnis zur Inbetriebnahme der Anlage am Standort Marburg geben, werde das Land an seiner angekündigten Klage festhalten, erklärten Wissenschaftsminister Boris Rhein und Ministerpräsident Volker Bouffier (beide CDU). Rhein veröffentlichte am Dienstag einen Briefwechsel zwischen Bouffier und Rhön-Vorstandschef Dr. Martin Siebert. Darin wird bestätigt, dass die Rhön AG gemeinsam mit dem Uni-Klinikum Heidelberg eine neue Betriebsgesellschaft gründen will, um die PTA zu betreiben. Die OP hatte dies am Montag berichtet. Die mittels Partikeltherapie in Marburg behandelten Patienten wären formal Patienten der Uni-Klinik Heidelberg, erklärt Rhön in dem Schreiben an Bouffier.

Letzte Frist des Landes läuft am Mittwoch aus

Die Anlage hätte schon längst laufen sollen. Dazu hatte sich Rhön beim Kauf des Universitätsklinikums Gießen-Marburg verpflichtet. Eine letzte Frist des Landes zur Inbetriebnahme läuft offiziell am Mittwoch aus.
Der Rhön-Vorstand werde am Mittwoch auf der Pressekonferenz „klar und unmissverständlich“ Stellung beziehen, sagte ein Rhön-Sprecher gestern auf Anfrage der OP.

von Anna Ntemiris

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Rhön-Klinikum AG
Ein Mann liegt am GSI Helmholtz-Zentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt auf einer Liege, auf der Tumorpatienten mit der Partikeltherapie behandelt wurden. Am GSI wurde das Verfahren wissenschaftlich entwickelt. Die technische Anlage kam von der Firma Siemens. Foto: dpa

Nachdem die OP über eine mögliche Einigung über das Partikeltherapiezentrum zwischen den Konzernen Rhön und Siemens berichtete, erklärte Oberbürgermeister Egon Vaupel, dass er nun von mehreren Seiten „positive Signale“ vernehme.

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