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Lahn-Wettfahrt macht richtig Spaß

"3 Tage Marburg" Lahn-Wettfahrt macht richtig Spaß

Das bereits traditionelle Drachenbootrennen fand bei "3 Tage Marburg" wieder auf der Lahn im Herzen Marburgs statt.

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Das Drachenbootrennen auf der Lahn war wieder ein Anziehungspunkt für viele Besucher.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Jedes Team brauchte im Durchschnitt etwas mehr als eine Minute. Neben dem heimlichen Ehrgeiz zu gewinnen, stand für viele aber der Spaß im Vordergrund. Denn im Rahmen des Marburger Stadtfestes „3 Tage Marburg“ fand auch in diesem Jahr wieder das traditionelle Drachenbootrennen statt. 28 Mannschaften haben sich zusammengefunden, um Teil dieses legendären Wettbewerbs zu sein. Mit ausgefallenen Namen und Kleidern sorgten die Teilnehmer auch dieses Mal für viel Freude und Spaß.

Zuvor fand aber auch in diesem Jahr wieder das Parteienrennen statt. CDU, SPD, FDP und Grüne warfen sich in die Boote, um im Superwahljahr bereits auf dem Wasser alles zu geben. Nachdem FDP und Grüne in den ersten Rennen ausgeschieden waren, bestritten der „Schwarze Blitz“ (CDU) und das „Rote Boot“ (SPD), so die Teamnamen der beiden Parteien, das Finale des Kopf-an-Kopf-Rennens der Marburger Parteien. Der Sieger war am Ende die CDU. Voller Freude konnten sich die Parteimitglieder in ihrer Siegerrede eine Spitze gegen ihre politischen Konkurrenten aber nicht verkneifen. So sei der zweite Platz für die SPD auch sehr gut, zumal es ja auch in dieser Form im Wahljahr weitergehen würde. Und mit Tempo 30 wäre man auch ganz gut unterwegs, solange man auf der Lahn fährt. Damit sollten sich wohl die Grünen angesprochen fühlen.

Der zweite und dritte Tag von "3TM" hatte es in sich. Auf und an der Lahn, in der Stadt und am Schloss: Überall war jede Menge los. (Fotos: Nadine Weigel und Manfred Schubert)

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Einen guten Zweck hatte die Veranstaltung aber auch noch. Wie gewohnt durfte der Sieger des Parteienrennens entscheiden, wohin das Startergeld aller Parteien gespendet wird. Die CDU entschloss sich, eine Hälfte des Betrags an den Familiendienst Katholischer Frauen zu spenden, die sich für Menschen verschiedener Religionen einsetzen. Die andere Hälfte ging an eine Gemeinschaft in Kenia, die sich für ein gutes Zusammenleben der Menschen in dem Land einsetzen.

Im Anschluss an das Parteienrennen ging das Drachenboot­rennen in die nächste Runde. Mit ihrem ausgefallenen Namen „Die Klonkrieger“ hat die Mannschaft jedenfalls auf Angriff gesetzt. Viele der Mitglieder arbeiten in der pharmazeutischen Biologie. Da dort bekanntlich gentechnisch gearbeitet wird, schloss man die Parallele zu den „Klonkriegern“. Jedenfalls gaben sie sich aber sportlich ganz fair. Da sie zum ersten Mal dabei waren, hatten sie lediglich das Ziel, nicht Letzter zu werden. Neben der Stadt Marburg wurde die Veranstaltung von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und von der Firma Pharmaserv unterstützt. Die Boote wurden von der Firma D.R.E.A.M bereitgestellt.

Der stellvertretende Werkstattbereichsleiter von Pharmaserv, Gerhard Opper, zeigte jedenfalls großes Interesse an dem Event. „Teamgeist wird bei uns großgeschrieben. Wir identifizieren uns auch mit der Stadt Marburg, nicht nur wegen der Behring-Werke. Das Drachenbootrennen ist ein Highlight bei uns in der Firma, schon Wochen davor fiebert man dem entgegen. Der Spaß steht aber eindeutig im Vordergrund“, sagte Opper, dessen Team zum neunten Mal dabei war. Die Kostümwahl fiel diesmal auf Lederhosen und Dirndl. Ein Blickfang waren sie damit auf jeden Fall.

von Matthias Weber

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"3TM"

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