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Kunstwerk lässt Himmel leuchten

Feuerwerk Kunstwerk lässt Himmel leuchten

Ein Zusammenspiel aus Licht, Effekten und Musik feierte Premiere: Das 1. Marburger Himmelsleuchten hatte am Freitag viele Bewunderer.

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Mehr als 20 Minuten dauerte das Höhenfeuerwerk bei den „1. Marburger Himmelsleuchten“.
Foto: Florian Gaertner

Quelle: Florian Gaertner

Marburg. Die Marburger können sich das Datum vormerken: Künftig soll jährlich am 21. Juni - nach der Premiere am Freitag - das Marburger Himmelsleuchten stattfinden. Die Unternehmerfamilie Pohl (Deutsche Vermögensberatung), die das Höhenfeuerwerk am Rosenpark veranstaltete, war zufrieden. Wetter, Atmosphäre und Andrang stimmten: Andreas Pohl versprach im OP-Gespräch daher eine Neuauflage - sehr zur Freude seines Vaters Dr. Reinfried Pohl (85), der die Idee zu diesem Event hatte.

Höhenfeuerwerk im Rahmen des "1. Marburger Himmelsleuchten".

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Bereits am frühen Abend hatten sich hunderte Menschen im Nordviertel versammelt, gegen 22 Uhr bildete sich vor der Eisdiele eine meterlange Schlange, die Anneliese Pohl Allee war belebt wie sonst wohl an keinem Abend zuvor.

Das alles beobachtete Dr. Reinfried Pohl mit seinen beiden Söhnen Reinfried junior und Andreas, deren Familien und engen Freunden vom Balkon der DVAG-Holding aus. Zur Familie gehört auch der Ehrenvorsitzende von Blau-Gelb Marburg, Dr. Johannes Klingelhöfer. Er ist der Bruder der verstorbenen Anneliese Pohl - Dr. Pohls Gattin.

Von Klassik bis Pop

Pünktlich zum Höhenfeuerwerk, das gegen 22.45 Uhr startete, kam auch Oberbürgermeister Egon Vaupel ins DVAG-Gebäude. Aber nicht nur vom besagten Balkon aus, sondern auch von weiten Teilen der Kernstadt und den Stadtteilen war das Spektakel zu sehen, das Pyrotechniker 20 Minuten lang boten. Das Zusammenspiel von Licht, Effekten und Musik - von Klassik bis Pop - war dramaturgisch aufgebaut. Die Musik allerdings, so meinten einige der jüngeren Gäste auf dem Balkon, könnte im nächsten Jahr noch optimaler auf die Effekte abgestimmt werden. „Da geht noch was“, sagte auch Andreas Pohl.

Der Besucherandrang, so ist sich jedenfalls der Oberbürgermeister sicher, war kaum steigerungsfähig. 4000 bis 5000 Menschen sollen sich am DVAG-Areal aufgehalten haben, so die Schätzungen der Stadt. Vila-Vita-Geschäftsführer Michael Hamann, der das Event mitorganisiert hatte, erklärte, dass allein 1200 Menschen am Abend das Kongresszentrum besucht hatten. Denn dies war anlässlich der Nacht der Kunst offen gewesen. Auch nach dem Feuerwerk genossen viele Marburger den Sommerabend im Freien.

Auf der OP-Facebook-Seite kommentierten mehrere Marburger das Feuerwerk. Die kürzesten Einträge: „Wunderschön“, schrieb Annette Velte. „Jasmin“ meinte: „Tolles Feuerwerk“.

von Anna Ntemiris

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