Dr. Handi Elfarra (von links), Oberbürgermeistere Egon Vaupel, der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Amnon Orbach, Friderike Pannewick, Imam Asim Alqusaibi und Gemeindevorstand Bilal Farouk El- Zayat trafen sich beim Neujahrsempfang.
Marburg. Zu den Gästen zählten Oberbürgermeister Vaupel, Vertreter der großen Religionsgemeinschaften und Marburger Vereine, sowie die Polizei.
Der Abend begann mit einer Koranrezitation durch Asim Alquasaibi, dem Imam der Marburger Moschee, gefolgt von der deutschen Übersetzung.
Anschließend erzählte Friderike Pannewick, die als Professorin für Arabistik am Orientzentrum Marburg lehrt, in einem kurzen Vortrag den Gästen „von der Macht des schönen Wortes in der arabischen Literatur“. „Die arabische Geschichte ist Reich an Anekdoten, in denen die arabische Erzählkunst Macht ausübt“, so Pannewick.
Leider habe er die arabische Sprache nie in einer solchen Perfektion lernen können wie die deutsche, sagte Gemeindevorstand Bilal Farouk El-Zayat. Da es vielen so gehe, leitete er zu einem Überblick über die Ereignisse des vergangenen und den Ausblick auf das begonnene Jahr über. So habe sich in den 25 Jahren seit Gründung der Moschee die deutsche Sprache oder zumindest eine deutsche Übersetzung für alle Gottesdienste durchgesetzt.
Für das neue begonnene Jahr habe man vor, ein muslimisches Seelsorgetelefon einzurichten und den Grundstein für das nun fertig geplante Islamische Kulturzentrum mit Moschee zu legen.
von Kristina Gerstenmaier
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