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Kulturaustausch steht im Vordergrund

Städtepartnerschaft zwischen Marburg und Sibiu Kulturaustausch steht im Vordergrund

Delegierte und Vertreter der Universitätsstadt Marburg und der rumänischen Stadt Sibiu feierten im Historischen Rathaussaal das zehnjährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit einem Festakt.

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Sibius Bürgermeisterin Astrid Fodor trug sich ins Goldene Buch der Stadt ein – im Beisein von Oberbürgermeister Egon Vaupel (links) und Stadtverordnetenvorsteher Heinrich Löwer.

Quelle: Pascal Ertl

Marburg. Mit einem abwechslungsreichen Programm feierten Vertreter und Bürger der Städte Marburg und Sibiu (zu Deutsch: Hermannstadt) die inspirierende Partnerschaft miteinander. Nach einer Lesung der Autorin Dagmar Dusil am Tag zuvor eröffnete der Marburger Bachchor den Festakt.

Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) sagte in seiner Begrüßungsrede: „Es freut mich sehr, dass wir das Jubiläum mit einem bunten Programm begehen.“ Der Kulturaustausch der Bürger sei das, was die Partnerschaft so besonders mache.

Zudem begrüßte der Oberbürgermeister die positive politische Entwicklung in Sibiu, die der „Öffnung der Gesellschaft und der Wirtschaft“ durch den rumänischen Präsidenten Klaus Johannis, der zuvor Bürgermeister von Sibiu war, geschuldet sei. Dieser positive Geist in der Stadt sei zudem ein Verdienst der „Offenheit und Aufgeschlossenheit, die aus der Partnerschaft hervorgeht“, sagte Vaupel.

Auch Astrid Fodor, die derzeitige Bürgermeisterin von Sibiu, sieht nur Vorteile in der Städtepartnerschaft. Nach dem feierlichen Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Marburg lobte sie die qualitativen Kulturangebote, die aus der Partnerschaft hervorgingen.

Beide Universitäten kooperieren

Auch die Sportveranstaltungen, wie beispielsweise der Six Nations Cup, sei ein voller Erfolg gewesen. Die Freundschaften und kulturellen Gewinne, die aus diesen Veranstaltungen entstanden sind, seien ein Zeichen dafür, dass die Partnerschaft für beide Seiten enorm nützlich ist.

Weitere Vorteile der Partnerschaft nennt Eva-Nicoleta Burdusel, die Vorsitzende des Freundeskreises. Tanzaufführungen, Lesungen, Fotoausstellungen und Chorkonzerte brächten „die Zivilgesellschaft und die akademische Gesellschaft einander näher“. Denn auch die Philipps-Universität in Marburg kooperiert mit der Lucian-Blaga-Universität in Sibiu und lädt jährlich zwei Teilnehmer der rumänischen Stadt zur Sommerakademie ein.

Mit gegenseitigen Geschenken zeigten die Vertreter der Städte zum Ende der Veranstaltung, dass sie voll hinter der Partnerschaft stehen und auch in Zukunft nicht auf gemeinsame Aktivitäten verzichten möchten.

von Pascal Ertl

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