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Kufenspaß unterm Hallendach

Bilanz Eispalast Kufenspaß unterm Hallendach

Es ist keine Saison der Besucherrekorde geworden. Dennoch fällt das Fazit des achten Marburger Eispalasts durchweg positiv aus.

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Eisiges Vergnügen im Eispalast: 22500 Gäste haben sich auf die Kufen gewagt.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Sechs Wochen, 600 Quadratmeter, 22500 Gäste - das Eisvergnügen neben dem Aquamar war die Marburger Sportveranstaltung, die am meisten Besucher zog. Trotz des teilweise heftigen Schneetreibens und trotz der Sabotage an der Eismaschine zur Premiere. Adi Ahlendorf und seine Söhne bewegen sich mit der Bilanz absolut im grünen Bereich. Im Vergleich zum Vorjahr hat der Marburger Veranstalter die Eisfläche noch einmal erweitert um gut 75 Quadratmeter. Kostenpunkt alleine für die Miete: 30000 Euro.

„Dafür hatten die Kinder und Jugendlichen mehr Platz zum Schlittschuhlaufen. Das hat sich gelohnt“, sagt Ahlendorf. Auch aufseiten der Jugendförderung der Stadt Marburg gab es nur zufriedene Gesichter. Zwar liefen einige Programmpunkte wie das Eishockeyturnier nur am Rande des öffentlichen Interesses und mit 1300 Kinder und aus Schulen und Kindergärten lag der Besucherandrang in den Vormittagsstunden um 500 niedriger, die Rückmeldungen von den Besuchern aber hätten gezeigt, wie gut der Eispalast angenommen würde, sagt Frauke Haselhorst.

Und so wurde die Bilanz-Konferenz auch zum gegenseitigen Schulterklopfen. In der gesamten Zeit gab es keinerlei Verletzungen, neue Programmpunkte wurden gut angenommen, die Prävention vor Unfällen auf zugefrorenen öffentlichen Gewässern hat geklappt. Für Adi Ahlendorf hatte der Eispalast noch ein weiteres wichtiges Merkmal. „Wir haben die Kinder sinnvoll beschäftigt und sie von der Straße geholt.“

Dank der hessenweit beispiellos niedrigen Eintrittspreise, wie Bürgermeister Franz Kahle (Grüne) betont, hätten es sich auch alle leisten können, den Tag auf der Eisfläche zu verbringen. Einer neunten Auflage steht nichts im Wege. Die Vorbereitungen haben sogar schon begonnen. So möchte die Stadt verstärkt in die Schulen gehen, um Werbung für den Eispalast zu machen. Außerdem hat das Eishockeyteam der Jugendförderung seinen Titel zu verteidigen.

von Carsten Bergmann

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