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Kürzere Wege und mehr Komfort

Klinik 
für Urologie und Kinderurologie Kürzere Wege und mehr Komfort

Geräumig, hell und freundlich, das ist der 
erste Eindruck beim Betreten der neuen Station 133 der Marburger Klinik 
für Urologie und Kinderurologie unter der Leitung von Professor Rainer Hofmann.

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Ein Teil des Teams der urologischen Station mit dem neuen elektronischen Visitenwagen: Markus Maier (von links), Professor Axel Hegele, Sonja Stöcker, Zeliha Basci, Hubert Lauda, Heike Bamberger.

Quelle: UKGM

Marburg. Auf mehr als 1000 Quadratmetern stehen dort nun insgesamt 36 Betten zur Verfügung. Acht davon als Intermediate Care-Einheit (IMC) für frisch operierte Patienten, die noch eine intensivere medizinische und pflegerische Betreuung brauchen und 28 als Normal-Pflegebetten. Beide Einheiten haben einen eigenen Pflegestützpunkt und liegen unmittelbar nebeneinander.

Auch die Zeit der Vier-Bett-Zimmer ist nun endgültig vorbei. Nun stehen Ein- und Zweibettzimmer zur Verfügung, ausgestattet mit eigenem Bad, und es gibt freien WLAN-Zugang für Patienten auf der gesamten Station. Zu den Einbettzimmern zählen nun auch drei Isolierzimmer mit entsprechenden Schleusen und Hygieneeinheiten, die eine adäquate Behandlung von Patienten mit ansteckenden Infektionskrankheiten gewährleisten.

Elektronischer Visitenwagen bietet neue Möglichkeiten

„Wir sind sehr froh, dass wir hier unseren Patienten nicht nur deutlich mehr Komfort, sondern auch kürzere Wege zur Behandlung und Diagnostik anbieten können, dies war uns ein besonderes 
Anliegen“, betont Professor Axel 
Hegele, Leitender Oberarzt und stellvertretender Klinikdirektor.

Über den Aufzug der Station kommen die Patienten auf direktem Weg eine Etage tiefer in der Urologischen Poliklinik an, wenn dort Untersuchungen anstehen. Eine Besonderheit ist die Einführung eines elektronischen Visitenwagens. Als Vorreiter im Gesamtklinikum erprobt die Urologische Klinik dieses Modellprojekt auf ihrer Station. Es handelt sich dabei um einen Laptop, der an einen eigens dafür entwickelten Visitenwagen angeschlossen ist.

Ein Großteil der Behandlungsdaten ist darauf elektronisch erfasst und nicht mehr ausschließlich in der altbekannten Krankenakte abgeheftet. Bei der Visite kann der Arzt nun zum einen neue Daten und Entscheidungen zur Behandlung des einzelnen Patienten direkt eingeben, zum anderen kann er zum besseren Verständnis oder zu speziellen Fragen der Patienten Befunde oder Röntgenbilder unmittelbar abrufen, demonstrieren und erklären.

„Der elektronische Visitenwagen ist bislang für alle Seiten ein Gewinn. Das direkte Erfassen und Eingeben von Daten, noch am Patientenbett, ist schneller, effektiver und vermeidet Übertragungsfehler. Außerdem ist es ein großer Vorteil für die Kommunikation mit den Patienten. Vor allem Befunde aus bildgebenden Verfahren wie CT oder MRT können wir jetzt ohne Zeitverlust während der Visite aufrufen und erläutern“, sagt Professor Hegele.

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