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Küken-Kids pflegen Baby-Hühner

Schulprojekt Küken-Kids pflegen Baby-Hühner

Vater- und Mutterfreuden an der Daniel-Cederberg-Schule: Zwölf frisch geschlüpfte Küken werden von Kindern an den Neuhöfen aufgezogen.

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Marburgs Küken-Kids: Florian Schöler (2. von links) zeigt das gelbe „New Hampshire“, Yu Greulich (2. von rechts) hält das schwarze „Amrock“, während Alisha Hoffmann (kleines Bild) alle geschlüpften Tiere streichelt. Fotos: Wisker

Marburg. Florian Schöler ist gerade Papa geworden - mit 14 Jahren. „Die sind ja soooo süß, unfassbar goldig“, sagt er. „Ich hatte bis jetzt noch nie so ein Tier in der Hand. Das zum ersten Mal zu erleben, war voll cool.“

Florian ist eines von acht Küken-Kids am Kerstinheim, die Jungen und Mädchen haben während eines Schulprojekts in dieser Woche zwölf Baby-Hühner aus Eiern schlüpfen sehen, die Neugeborenen gepflegt, gefüttert, gestreichelt. „Aber erst einem haben wir auch einen Namen gegeben“,sagt Yu Greulich (13). Es ist das auffälligste Küken, es hat eine Beule am Kopf.

Der Geflügelzuchtverein Wetter hat den Schülern um Projektleiterin Birgitt Wolff die befruchteten Eier samt Brutkasten geschenkt. Die Pädagogin bindet das Tier-Thema in den Unterricht für die geistig behinderten Kinder ein. „Fragen wie: Wer legt Eier? Was ist der Unterschied zu Säugetieren? Wie viele Hühner-Eier passen in ein Straußen-Ei? Biologie, Mathe - die Schüler haben in allen Fächern etwas gelernt“, sagt sie. Als Wolff 2013 ein Spatz zuflog, die Klasse ihn aufpäppelte, entstand die Idee zum Tier-Projekt. „Die Kinder sind emotional und sozial oft schwierig, mit den Küken sind sie aber viel ruhiger.“ Projektziel: „Sozialkompetenz und Verantwortung lernen“. sagt Wolff.

von Björn Wisker

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