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Kritik an Vaupels Informationspolitik

Veruntreuungsfall Kritik an Vaupels Informationspolitik

Acht Fragen beinhaltete der gemeinsame Antrag der Fraktionen CDU, FDP und MBL zur Aufklärung des Veruntreuungsfalls in der Stadtverwaltung.

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Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Mit ihrem Antrag fordert die bürgerliche Opposition Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) auf, die Stadtverordneten über den Veruntreuungsfall in der Beihilfe der Stadtverwaltung aufzuklären und über die Konsequenzen zu berichten.

Wie der CDU-Fraktionsvorsitzende Philipp Stompfe in der Haupt- und Finanzausschussitzung am Dienstagabend erklärte, hätte er sich ein anderes Vorgehen von Vaupel gewünscht. Die Fraktionsvorsitzenden hätten eher informiert werden müssen, monierte Stompfe.

Laut Hessischer Gemeindeordnung hätten die Stadtverordneten die Pflicht, die Stadtverwaltung zu überwachen, sagte die FDP-Fraktionsvorsitzende Gerlinde Schwebel. Aber wie schon in anderen Fällen seien die Stadtverordneten nur über die Presse informiert worden. Zudem schloss Schwebel nicht aus, dass ein Untersuchungsausschuss eingerichtet werde.

Vaupel wies die Kritik zurück. Nachdem sich der Verdachtsfall gegen den Verwaltungsmitarbeiter erhärtet hatte, habe er schnellstmöglich Konsequenzen gezogen.

von Heike Horst

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