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Kreis spendet 10000 Euro für Feuerwehrhaus in Sachsen

Kreistag Kreis spendet 10000 Euro für Feuerwehrhaus in Sachsen

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf unterstützt den durch das Hochwasser besonders betroffenen Landkreis Nordsachsen mit einer Spende in Höhe von 10000 Euro.

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Das von der Flut zerstörte Feuerwehrhaus im nordsächsischen Gruna.Privatfoto

Marburg. Diese Spende beschloss der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung am Freitag genauso einstimmig wie die Entscheidungen, auf Antrag der SPD die Bundesregierung aufzufordern, im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes die Schulsozialarbeit über das Jahr 2014 hinaus zu finanzieren, sowie auf Antrag der Koalition, SPD und FDP die Bewerbung der Stadt Marburg zusammen mit der Philipps-Universität zur Aufnahme in die Unesco-Weltkulturerbeliste aktiv zu unterstützen.

Die Spende nach Sachsen hatte Landrat Robert Fischbach (SPD) mit einem Dringlichkeitsantrag beantragt. Das sei zwar einmalig, so Fischbach, aber der Kreisausschuss habe nicht mehr rechtzeitig getagt. Durch die Hochwasserkatastrophe seien viele Landkreis in mehren Bundesländern betroffen. Der Kreistag bedankte sich bei den Einsatzkräften von Feuerwehr, THW und DLRG aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf, die über mehrere Tage vor Ort waren, um Hilfe zu leisten.

Mit den 10000 Euro, so Fischbach, werde ein konkretes Projekt unterstützt. Laut Auskunft des Landrates des Kreises Nordsachsen, Michael Czupalla, sei in Gruna, einem Ortsteil der Gemeinde Laußig das örtliche Feuerwehrhaus total zerstört worden, dort sei die Hilfe aus Mittelhessen ausgesprochen willkommen.

Der Appell zur Jugendsozialarbeit sei als Resolution zu verstehen, betonte Joachim Ciliox (SPD). Eine dauerhafte Etablierung sei äußerst wünschenswert, der Landkreis jedoch nicht in der Lage, dies zu finanzieren. Mittel aus dem Teilhabepaket seien daher unerlässlich, um rechtzeitig Hilfen zu bieten, damit Schulversagen verhindert werde und möglichst alle Schüler einen qualifizierten Abschluss machen könnten.

Werner Waßmuth (CDU) begründete die Unterstützung der Universitätsstadt Marburg bei ihrer Kulturerbe Bewerbung damit, dass Universität und Wissenschaft weit in die Region strahlen würden. Zugleich sei Marburg auch vom Umland geprägt. Ein Erfolg der Bewerbung sei also auch ein Gewinn für den Landkreis.

von Heiko Krause

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