Christina Balser (von links), Ulf Seifart, Jorge Riera-Knorrenschild und Heiko Fensterer, die Experten am OP-Telefon, im Gespräch mit OP-Redakteur Carsten Beckmann.
Marburg. In den Gesprächen, die Dr. Christina Balser, Dr. Ulf Seifart, Dr. Jorge Riera-Knorrenschild und Dr. Heiko Fensterer führten, zeigte sich, dass viele Menschen zwar grundsätzlich dazu bereit sind, sich ab einem gewissen Alter regelmäßig vorsorglich einer Darmspiegelung zu unterziehen.
Allein: Während eine Anruferin von Angst vor Verletzungen während der sogenannten Koloskopie sprach, berichtete eine andere Teilnehmerin an der Telefonaktion, dass sie die großen Flüsigkeitsmengen, die sie vor den Untersuchungen zur Darmreinigung trinken müsse, nicht vertrage. Viel Aufklärung scheint also weiterhin notwendig zu sein, um etwas an dem Umstand zu ändern, dass immer noch nur rund zehn Prozent aller Bundesbürger ab 55 Jahren von der einzig sicheren Methode Gebrauch machen, ihr Darmkrebsrisiko zu minimieren.
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