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Kranich, Kiebitz und Storch rasten und nisten im Landkreis

Naturschauspiel Kranich, Kiebitz und Storch rasten und nisten im Landkreis

Es ist ein eindrucksvolles Naturschauspiel: Kranich- und Kiebitzschwärme, die sich auf ihrem Rückflug in die Brutgebiete befinden, lassen sich im Amöneburger Beckern zur Rast nieder.

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Hoch oben auf dem alten Molkereischornstein in Rauischholzhausen hat die Nistzeit eines Storchenpaars begonnen.

Quelle: Tobias Hirsch

Amöneburg. Die Vogelschutzexpertin des Regierungspräsidiums (RP) Gießen, Dr. Christine Pitzke-Widdig, weiß, dass die Vögel diese Ruheplätze benötigen, um Nahrung für den kräftezehrenden Weiterflug aufnehmen zu können - Sportler und Hundehalter sollten Rücksicht nehmen. „In den Zeiten der Vogelrast sollten Hunde unbedingt angeleint werden.“

Im Vogelschutzgebiet Radenhäuser Lache an der Straße von Kirchhain nach Marburg haben sich drei Weißstorchpaare auf Nisthilfen niedergelassen. Auf den Molkereischornstein in Rauischholzhausen ist ein Storchenpaar zurückgekehrt und in der Rülfbach-Aue nistet ein weiteres. Wie der Leiter des Naturschutzinformationszentrums Amöneburg, Robert Cimiotti, mitteilt, wurden weitere Störche in den Wiesen gesichtet. Im letzten Jahr zogen die Störche auf dem Schornstein drei Junge groß, in der Radenhäuser Lache gab es auf den Nisthilfen zweimal Nachwuchs. Im Sommer 2012 hat das RP Gießen zehn Info-Tafeln konzipiert und in Kooperation mit den Kommunen im Vogelschutzgebiet aufgestellt, zur Information über den wertvollen Lebensraums für Vögel. In diesem Jahr sollen fünf weitere Tafeln an folgen.

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