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Kränze gegen Krieg und Gewalt

Volkstrauertag Kränze gegen Krieg und Gewalt

Mit einer Kranzniederlegung haben Vertreter von Stadtverwaltung, Philipps-Universität, Bundeswehr und Sozialverbänden den Opfern der Kriege gedacht.

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Gedenken am Kriegsopfer-Denkmal: 30 Marburger wohnten der Kranzniederlegung am Volkstrauertag bei. Foto: Björn Wisker

Marburg. Anlässlich des Volkstrauertags sprach am Samstag Bürgermeister Franz Kahle (Grüne) auf dem Hauptfriedhof in Ockershausen mahnende Worte. „Die Leidtragenden von Kriegen und Gewaltherrschaft sind nicht Staaten, sondern viele einzelne Menschen“, sagte er. Langes Leid präge etwa deutsche Familien, welche die Weltkriege erleben mussten. Was heutzutage in Syrien und anderswo auf der Welt geschehe bedeute für die Mütter, Väter und Kinder nichts anderes: Verlust, Schmerz, Trauer.

„Mit dem Gedenken, auch an unsere Bundeswehrsoldaten, müssen wir Wege aus der Gewalt aufzeigen“, sagte Kahle. Deshalb sei es wichtig, die Sorgen der Jugend ernstzunehmen, mit ihr zu arbeiten und sie zu sensibilisieren. „Das Verständnis der Jugend untereinander, national wie international, schafft Frieden“, sagte er zu den 30 Gästen.

von Björn Wisker

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