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Kostüme, Kamellen, Karnevalsmusik

Rosenmontagzug Kostüme, Kamellen, Karnevalsmusik

Knapp 15000 Zuschauer säumten die Straßen und sahen mehr als 50 Zugnummern beim Marburger Rosenmontagsumzug. Was in Stadtallendorf und Neustadt los war sehen Sie hier.

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Bunt bemalt und gut gelaunt. Die Marburger beim Rosenmontagsumzug.

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. Die gute Botschaft für alle Narren lautete: Es gab weder Regen noch Schnee. Kalt war es trotzdem am Rosenmontag. Für eine heiße Stimmung sorgte dann der traditionelle Umzug mit viel Karnevalsmusik und Kamellen.

Um 13.33 Uhr hatte sich der Zug an der Frankfurter Straße auf den Weg gemacht. Rund 20 Minuten später erreichte er den Platz vor dem Cineplex-Kino, an dem sich viele Zuschauer voller Vorfreude aufgestellt hatten. Zugmarschall Toni Ahlendorf fuhr voran, gefolgt von der Kapelle aus Nidda. Aber auch Ex-Marschall Adi Ahlendorf ließ es sich nicht nehmen, in einem Kleinwagen im Zug mitzufahren.

Auch der Magistrat hatte einen Wagen: Darauf befanden sich unter anderem Oberbürgermeister Egon Vaupel als Feuerwehrmann, Bürgermeister Dr. Franz Kahle als Mexikaner und Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach als Clown. Von da ab ging es Schlag auf Schlag: Fußgruppen wie die „Ortenföller“ und die „Wasserhähne Roth“ wechselten ab mit großen Wagen, auf denen beispielsweise der Kinderclub der Jugendförderung sich in bunter Reihenfolge mit Kapellen wie den Fanfarenzügen aus Dauernheim und Gießen ein Stelldichein gaben.

Niederwalgern als gallisches Dorf

Am Straßenrand herrschte bei Kindern und deren Eltern immer große Begeisterung, wenn Bonbons und andere Leckereien wie Popcorn-Tütchen in die Menge geschmissen wurden.

Richtig was her machte der Wagen der Karnevalisten aus Niederwalgern, die ein stilgerechtes gallisches Dorf aufgebaut hatten, auf dem sie in urwüchsiger Verkleidung als „Unbeugsame Wälger“ residierten. Zur Vorhut gehörte ein sehr eindrucksvoller Obelix, mit dem die Närrinnen am Straßenrand gerne für Fotos posierten.

Überhaupt machten besonders die jungen Zuschauer wieder ihre ganz eigene Show aus dem Rosenmontagsumzug, für den sie sich phantasievoll kostümiert hatten. Ob Katze oder Pirat, Polizist oder Teufel: Die Lust an der Verkleidung machte besonders viel Spaß.

Aus Sicht der Polizei gab es am Rande des Rosenmontagsumzugs in Marburg keine besonderen Vorkommnisse zu melden. Dies sagte Polizeisprecher Martin Ahlich gestern auf OP-Anfrage. Der Zug schlängelte sich durch die Marburger Innenstadt bis hinter den Bahnhof und wurde dann am Afföllergelände aufgelöst.

Und direkt hinter dem letzten Wagen, auf dem das Prinzenpaar Norbert I. und Tina I. feierte, folgte schon der städtische Putztrupp vom „Dienstleistungsbetrieb Marburg“, der die Straßen und Bürgersteige wieder in einen blitzsauberen Zustand versetzte.

von Manfred Hitzeroth

Rosenmontagszug - Marburg,03.März 2014 - Jürgen Hertlein

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Rathausstürmung - Marburg,01.März 2014 - OB Egon Vaupel, Tina 1, Norbert 1

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Das Bürgerhaus war wieder mit viel Liebe zum Detail entsprechend dem Motto dekoriert. Witzig die an die Wsserhähne Roth angepassten Filmplakate wie Tithahnic, Plathuhn, Conhahn der Barbar oder Spiel mir das Lied von Roth.

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