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Konzept für Dorfmittelpunkt steht

Elnhausen Konzept für Dorfmittelpunkt steht

Der Ortsbeirat Elnhausen hat das überarbeitete Konzept für den neuen Dorfmittelpunkt einstimmig beschlossen.

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Landschaftsarchitekt Torsten Wedel (von links), Ortsvorsteher Jan von Ploetz und Celia Meggers vom Fachdienst Stadtgrün sind zufrieden mit dem aktuellen Entwurf, der vom Ortsbeirat einstimmig angenommen wurde. Foto: Marcus Hergenhan

Elnhausen. Während der jüngsten Sitzung des Elnhäuser Ortsbeirates hatten die Besucher die Möglichkeit, sich in Fragen der Stadtplanung einzubringen. Kernthema dieser Sitzung war die Überarbeitung des Konzepts für den neuen Dorfmittelpunkt, ein Projekt, das im Herbst des vergangenen Jahres angeregt worden war.

Mittlerweile ist ein Gelände von 1800 Quadratmetern an der Kreuzung Wickeldorn/Pfaffenberg dafür vorgesehen, für dessen Gestaltung der Garten- und Landschaftsarchitekt Torsten Wedel verantwortlich ist.

Die Grundstückssuche nahm einige Zeit in Anspruch, immerhin sollte sich ein Dorfmittelpunkt dem Namen entsprechend möglichst nahe am Ortszentrum befinden und darüber hinaus galt es, Sorgen der Anwohner, dass die Sitzgelegenheiten auf der Grünfläche bis spät in die Nacht von Jugendlichen genutzt werden könnten, durch entsprechende bauliche Maßnahmen auszuräumen.

„Wir haben in dieser neuen Fassung mit einer stärkeren Randbepflanzung und einem größeren Abstand zur Straße hin dafür gesorgt, dass die Grenzen zu den Anwohnern deutlicher werden, darüber hinaus haben wir auf jegliche überdachte Strukturen wie Pavillons verzichtet. Insgesamt soll das Gelände zum Ausruhen und zum Genießen der Natur am Tag anregen, gegen Abend aber nicht mehr zum Aufenthalt geeignet sein“, erläuterte Ortsvorsteher Jan vonPloetz den aktuellen Plan.

Dieses überarbeitete Konzept wurde auf der Sitzung widerspruchslos und einstimmig beschlossen, sollte es wider Erwarten doch zu Grenzüberschreitungen kommen, ist auch ein kleiner Freiraum für einen Zaun im Plan enthalten.

Die finanzielle Basis für ein solches Projekt besteht bereits seit etwa vier Jahren, solange schon stehen Elnhausen 40000 Euro für die Ortsverschönerung zur Verfügung.

„Soweit wir es derzeit abschätzen können, wird diese Summe nicht ganz ausreichend sein, wie viel es am Ende genau sein wird, hängt vor allem von den Baumaterialien und der Größe der gekauften Bäume ab“, ergänzte vonPloetz.

Auch wenn es bis zur Fertigstellung noch einige Monate dauern wird, gibt es bereits erste Anfragen, so freut sich der nahe Kindergarten über die Möglichkeit, die im Plan vorgesehene Bachverbreiterung für Naturkundeaktionen zu nutzen.

Insgesamt können die Mitglieder des Ortsbeirates der Umsetzung also gespannt entgegensehen, auch wenn die Naturschutzbehörde wohl noch einige Einsprüche zur Gestaltung der Grünflächen einbringen wird, wie der Ortsvorsteher anmerkte: „Ich habe ja schon die ersten Gespräche geführt, wir dürfen gespannt sein, was am Ende wirklich als „heimische Baumart“ genehmigt wird“.

von Marcus Hergenhan

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