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Marburg

Kontroversen um Windkraft

Der frühere Erste Kreisbeigeordnete Thomas Naumann wirft den Grünen vor, den Marburgern in der Frage der Vorranggebiete für Windkraftanlagen auf den Lahnbergen Sand in die Augen zu streuen.
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Eines der Windräder bei Wehrda.

© Uwe Badouin

Marburg. Naumann (SPD) verweist in einem der OP vorliegenden Schreiben auf die Allgemeinen Hinweise zum Regionalplan. Demnach seien Vorranggebiete „auf der Ebene der Regionalplanung“ abgewogen und somit „eine landesplanerische Letztentscheidung“. Übersetzt bedeute das: Sind die Vorranggebiete erst einmal im Regionalplan verankert, kann man dort auch Windräder bauen. Es handele sich daher keineswegs um eine „ergebnisoffene Diskussion“.

Falsch, sagte Marburgs Bürgermeister und Windkraft-Befürworter Dr. Franz Kahle (Die Grünen). Auch wenn die Lahnberge Windvorranggebiete werden sollten – und darüber entscheide weder die Stadt noch das Regierungspräsidium (RP), sondern die Regionalversammlung – müsse jeder Standort ein komplettes Genehmigungsverfahren durchlaufen. Eindeutig bestätigt wird Kahles Haltung vom Gießener RP. Der Regionalplan definiere nur die „grundsätzliche Machbarkeit“. In jedem Fall müssten Landschafts- und Naturschutz, Schallimmissionen und Schattenwurf geprüft werden.

von Uwe Badouin

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der gedruckten OP.


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  • 10000.-Euro, dem, der Strom billiger als aus Wind erzeugen kann! Cand.-Ing. Alfred Röck – 13.09.10
    Das Patent muss er/sie dann an mich abtreten.
    1. Global: Die Resultate der weltweiten Messungen der höchst renommierten Stanford University in 2006 an fast 8000 Messstellen wurden 2007 veröffentlicht. Zitat der University:
    "Wenn man lediglich an leicht zugänglichen Stellen WindKraftAnlagen (WKA) aufstellt, erhält man jährlich das 40- fache des Weltstrom-Verbrauchs von 2006".
    Ich sage: Wir hätten dann das 39-fache übrig z.B. zum Laden von den ca. 1 Mrd. Autos auf der Welt, falls es mal E-Autos sind.
    2. Nationales Windpotential:
    A) Landwind: In Dtl. ist mit Landwind ca. 35% des Gesamtstrombedarfes (600 Mrd. kWh in 2009) zu erzeugen; das wären also 210 Mrd. kWh/ annum, soviel, wie 22 AKW [der großen Sorte mit Leistung 1200 MW] erzeugen].
    Für 35% Strom sind 14000 WKA (von zur Zeit 21380 kleineren WKA) des neuen Typs E-126 nötig mit Rotordurchmesser 126m, wo jede mindestens 15 Mio kwh/ annum erzeugt. Es gibt sie seit Feb. 2008, 10 rotieren in Dtl., 11 in Belgien. Dort erzeugt jede 20 Mio kWh/ annum,=5700 4 Pers.Hs-halte.
    Nebenbei: Es entspricht 22,5 AKW, wobei z.Z. nur noch 17 AKW in Betrieb sind.
    B) Seewind: Das dt. Windpotential ist lt. Universität Kassel, (Team um Physiker Dr.Czisch) ca. 300 Mrd.kWh/a., d.h. ca. 50% des dt. Strombedarfes von 2009.
    * Land- + Seewind ergäben also
    85% (!),
    d.h. 510 Mrd.kWh/a.
    Wie kann man Flauten abdecken?
    a) Bei 85 % elektr. Energie in der Summe im Jahr dürften wenige Flauten sein, jedoch häufig für viele Stunden sogar "zuviel" Leistung, sodass in diesen Stunden PumpWasserSpeicher-KW (PWS-KW) aufgefüllt werden können+ Mio Akkus von E-Cars. Siehe Walchensee-Kraftwerk, Oberbayern);
    b)Das derzeitige Speichervolumen von Wasser-KW inklusive langer Verträge mit österr. Wasserkraftbetreibern, erlaubt es, für 6 -8 h eine elektr. Leistung von 12,9 GW zu erbringen. Wieviel ist das? Das entspricht der Leistung von 10,75 AKW der großen Sorte (12ooMW). Soviel Wind dürfte also ausfallen! Man könnte auch sagen, diese Wasserspeicher können 16 h lang den Ausfall von 5,75 AKW ausgleichen oder 32 h lang 2,75 AKW kompensieren. Folgende s t e t i g e n UND die jederzeit zuschaltbaren Stromerzeuger können Flauten ausgleichen, wie folgt:
    Szenarium für 2020, Strom [in % des dt. Gesamtstromes 2009]:
    Ständig, aus LaufwasserKraftWerke 8, GuD, d.h. Gas u. Dampfkraftwerke, wofür das Erdgas noch ca. 60 J. reicht 25%, Biogas 8, Biomasse 12, Geothermie 7,= 60%;
    D.h. Zu 85% aus Wind in der Jahressumme kommen 60% absolut verlässliche Ströme; Ferner sieht man inzwischen ein, dass Mio Waschmaschinen,die Edelstahlschmelzen u. ALU –Herstellung (Ohnehin nicht ausgelastet), nicht laufen müssen, wenn Flaute ist, also zu Zeiten erfolgen kann, wo Windstrom-Überschüsse sind. Es gibt keine billigere und sauberere Stromerzeugung, als aus Wind, nämlich zu 4,6 Cent/kWh; der Windmüller verkauft an Netzbetreiber zu 9Cent/kWh, diese an den Verbraucher für 30 incl. Grundgebühr. 13.9.10, A. Röck
  • "Eines der WKA" auf`m Foto -oder eher 2 WKA ? Dr.NO – 18.05.10
    Mister Badouin, Sie schreiben "Hier eiens der WKA.." Nun: viele können nicht bis 3 zählen, aber einige auch nicht bis 2- scheint mir- oder habe auch ich mich verzählt? Dr.No
  • Dr. No Alfred Röck – 18.05.10
    18.5.10:Wer keine Türme sehen will, soll auf einen anderen Planeten emigrieren. Alles einschalten wollen (Kühlschrank, E-Autos laden in Zukunft, aber nicht mal Türme sehen wollen, stattdessen die 150m hohen Kühltürme der AKW u. der Kohlekraftwerke. WKA erzeugen am billigsten, neben Wasserkraft Strom, nämlich zu 4,6 Cent/ kWh! Wir Endkunden zahlen incl. Grundgeb. aber 30 Ct/kWh!Fotovoltaik erzeugt 8-10 fach teurer u. ergibt 5 - 7 mal soviel mehr CO2 in der Herstellung, d.h. heisst: Das CO2 aus der Herstellung : die kWh von 20 Jahren = ca. 200 g CO2/kWh vom Fotostrom; WKA nur 20 g CO2/kWh. Kein Rauch, keinerlei Lungenbelastung! Aber Türme muss man dann eben sehen- oh das schädigt der verwöhnten Fratzen der Hochzivilisation ihre Ästhetik!
    Ex-Kanzler nannte die Dt. in anderem Zus.hang "..ein Volk verwöhn ter Fratzen". Oh No, sagt, wie so oft, Dr. No

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