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Konnichiwa - Uni-Vertrag neu besiegelt

Kooperation Konnichiwa - Uni-Vertrag neu besiegelt

Diese Freundschaft hält über tausende Kilometer und wird mit Leben gefüllt. Die Marburger Hochschule und die Universität Tenri aus Japan haben ihren Kooperationsvertrag bekräftigt.

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Der Präsident der Universität Tenri, Reverend IBURI Masahiko und die Präsidentin der Philipps-Universität, Prof. Dr. Katharina Krause, besiegeln die Verlängerung des kontinentalen Kooperationsvertrags. Foto: Gabriele Neumann / Philipps-Universität

Marburg. Zu Wochenbeginn hieß es „Konnichiwa“ (deutsch: „Guten Tag“). Eine hochrangige Delegation stattet der Philipps-Universität einen Besuch ab. Bei dieser Gelegenheit unterzeichneten die beiden Hochschul-Präsidenten Professorin Katharina Krause und Reverend Iburi Masahiko die Verlängerung des Kooperationsvertrages.

Bereits seit 1996 arbeitet die konfessionelle Uni aus Japan mit der Evangelischen Theologie und der Religionswissenschaft eng zusammen. Vor allem der Studentenaustausch, die Begegnung mit neuen Kulturen, das Vernetzen über Ländergrenzen hinaus sollen mit der Vereinbarung gefördert werden. „In einer Welt, in der Informationen weltweit auf jedem Computer abrufbar sind, und in der Forschung und Arbeitsmarkt keine Ländergrenzen mehr kennen“, sagt Katharina Krause, „ist es umso wichtiger, dass Studierende andere Kulturen aus eigener Anschauung kennenlernen und Lehrende sich über Kulturgrenzen hinweg austauschen.“ Die Kooperation gerade in den Fächern Evangelische Theologie und Religionswissenschaft sei ein hervorragendes Beispiel. Auch Iburi Masahiko hebt die Bedeutung des Vertrages hervor. Er freue sich über die gute Zusammenarbeit mit der Philipps-Universität.

Sportliche Begegnung auf dem Basketballfeld

Dass diese Begegnung auch durchaus sportlich sein kann, das erleben 26 junge Studenten der Tenri-Universität, die aktuell in Marburg zu Gast sind. Fußball, Basketball, zeitgenössischer Tanz - in der Bewegung begegnen sich zwei Welten, finden über nonverbale Kommunikation zueinander. Brigitte Heusinger von Waldegge, Sportwissenschaftlerin aus Marburg, und Junko Tsukamoto, Professorin für Tanz in Japan, brachten die jungen Menschen in der Uni-Sporthalle zusammen. Gemeinsam tanzen, gemeinsam erleben, gemeinsam lernen - über sprachliche Barrieren hinweg. Genau das war die Intention. Musste aber doch die Sprache helfen, dann sprang Yasunko Tzuruk ein. Die Asiatin lebt seit vielen Jahren in Deutschland und übernahm den Part des Dolmetschers.

Insgesamt zwei Wochen verbringen die Austausch-Studenten in Marburg. Erleben die Kultur, entdecken die Mentalität, schließen neue Freundschaften. „Die Grenzen sind schnell überwunden und die Handynummern ausgetauscht“, erzählt Jörg Chylek, der sich mit um die Organisation des japanischen Besuchs kümmert. „Für alle Beteiligten ist es spannend zu sehen, dieser anderen Welt zu begegnen.“

Zum Abschluss lernen die Gäste eine besonders wichtige deutsche Kultur kennen - das Bundesliga-Stadion von Mainz 05.

von Carsten Bergmann

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