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Knaller-Konzerte auf Stadtfest-Partymeile

Volksfest Knaller-Konzerte auf Stadtfest-Partymeile

Das Stadtfest 3 Tage Marburg startet am Freitag, 12. Juli und endet am Sonntag, 14. Juli mit dem Auftritt von zwei international bekannten Trompeten- und Klarinettenkünstlern.

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Partystimmung herrscht beim Stadtfest in Marburg – das soll ab 12. Juli nicht anders sein. Starmusiker ist der Trompeter Markus Stockhausen (r.). Fotos: Thorsten Richter / Archiv

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Mittelhessens Fest der Superlative: 1000 Musiker, Tänzer und Akrobaten, neun Bühnen, 80 Bands, 300 Kunsthandwerker, 100 Top-Autos und 1260 Paddler in 60 Ruder-Teams prägen die 16. Auflage des Stadtfests 3 Tage Marburg. Ab Freitag, 12. Juli werden Marktplatz, Schlosspark und große Teile der Oberstadt sowie der Lahnwiesen zur Partymeile. Gestern gaben die Veranstalter das Programm bekannt.

„Marburgs Stadtfest ist der Besuchermagnet für die ganze Region. Es gibt nichts Größeres und Besseres zwischen Kassel und Frankfurt“, sagt Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD).Die Stars des Volksfests, zu dem mehr als 100 000 Gäste erwartet werden, heißen Markus Stockhausen und Tara Boumann. Der Startrompeter und die Top-Klarinetten spielen das Abschlusskonzert in der Lutherischen Pfarrkirche (Sonntag, 19 Uhr). „Deren Auftritt wird so manchen Höhepunkt der letzten Jahren in den Schatten stellen“, sagt Georg Kronenberg. Künstlerisch sei das, was das Duo biete, „ganz weit oben angesiedelt“. Der Stil, sogenannte intuitive Musik, habe bereits international für Furore gesorgt. „Sie werden während des Konzerts durch die Kirche laufen und sich völlig spontan von dem Bauwerk, der Stimmung, der Umgebung inspirieren lassen und drauflos spielen“, sagt er. Neben dem Duo sollen vor allem mehrere Rock- und Popbands die Massen auf den Marktplatz und in den Schlosspark locken. „Sixtyfive Cadillac“ etwa (Samstag, 22 Uhr). Die norddeutsche Gruppe ist stilistisch nahe bei Interpretationen á la Blues Brothers. Regionaler Rock wird unter anderem von den Musikern „We are Rinah“ auf die Bühne gebracht. Die Formation rund um einen Marburger Studenten will am Samstagabend (13. Juli) die Freilichtbühne zum Beben bringen - mit einem eigenwilligen Mix aus Rock und Klezmer.

Auch die 16. Auflage von 3TM soll in erster Linie ein Familienfest sein. „Das Angebot ist vielfältig, damit für jeden Geschmack etwas dabei ist. So unterschiedlich die Menschen in Marburg sind, so verschieden auch das Programm“, sagt Organisator Peter Manshardt. „Es ist eine äußerst große Bereicherung für die Musiker, die aus unserer Stadt kommen. Sie können sich vor einem großen Publikum zeigen“, sagt Kerstin Weinbach (SPD), Kulturdezernentin. Im Magistrat übernahm Bürgermeister Franz Kahle (Grüne) die Rolle des Bedenkenträgers. Er sorgt sich trotz aller Vorfreude über den Zustand der Rasenflächen. Je nach Wetterlage drohe manchem Areal der Ruin. „Aber das neue Wegekonzept etwa, das im Schlosspark umgesetzt wird, schont die Flächen und wir rechnen so oder so mit weitaus weniger Schäden als das zuvor manchmal der Fall war“, sagt er.

Die Lahn muss sowieso mit keinen Schäden rechnen. Auf ihr wird eine der Top-Attraktionen stattfinden: das Drachenbootrennen. 1260 Paddler in 60 Teams treten am Festsamstagvormittag (ab 10 Uhr) auf dem Fluss an; manche kostümiert, andere duellieren sich in den Parteibooten.

Ein Benefizkonzert - Eintritt fünf Euro - kommt der Marburger Initiative „Helfende Hände am Berg“ zugute. Das vom Bund mit einem Sozialpreis ausgezeichnete Projekt widmet sich Pflegebedürftigen - und ringt nach dem Fördermittel-Aus seitens der Bundesregierung um Gelder. Ein Fassbieranstich - mit Gratisgetränken für die Besucher - eröffnet am Freitag, 12. Juli um 18 Uhr auf dem Marktplatz das Volksfest.

Am Sonntag haben zudem alle Geschäfte in der Innenstadt geöffnet.

von Björn Wisker

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