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Klitschnass und trotzdem Spaß

Sport-Dies 2014 Klitschnass und trotzdem Spaß

Spiel, Sport und Sauwetter - das hätte das Motto des diesjährigen Sportfestes der Philipps-Uni sein können. Doch die Studenten ließen sich trotz des Dauerregens am Mittwoch nicht die Laune vermiesen.

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Das Sportfest der Uni kam trotz Regens wieder gut an. Egal, ob beim „Bungee-Run“ oder anderen Sportarten, bei den Studierenden stand der Spaß an erster Stelle.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Mit einem lauten Kampfschrei rennt Nico Meibohm mit aller Kraft nach vorne, springt ab und wird von dem um seinen Bauch befestigten Gummiseil nach hinten katapultiert. Er landet mit einem „Platsch“ auf der klitschnassen Plastikhüpfburg. Er ist völlig durchnässt, aber lacht: „Cool, das bisschen Regen macht doch nix.“

 

So gelassen wie der Sport- und Philosophiestudent Nico, der sich im „Bungee-Run“ ausprobiert, nehmen die meisten Teilnehmer des „Sport-Dies“ den hartnäckigen Dauerregen, der am Mittwoch auf sie herunterprasselt. Im Uni-Stadion tummeln sich hunderte durchnässte Sportler, aber alle sind gut gelaunt. Kein Wunder - hat sich das Sportreferat doch wieder redlich Mühe gegeben auf die wetterbedingten Widrigkeiten einzugehen. „Wir haben einige Kurse in die Halle verlegt, sodass eigentlich nichts ausfallen muss“, erklärt Sportreferent Björn Buttler. Der 29-Jährige freut sich, dass trotz des suboptimalen Wetters „alle Kurse gut besucht sind“. Von Aikido über Spinning und Volleyball bis hin zu Wandern ist beim Angebot des Zentrums für Hochschulsportes wieder einmal alles dabei, was der körperlichen Ertüchtigung dient. Mehr als 30 Mitmachangebote und Turniere stehen den Studenten zur Auswahl bereit.

Foto: Nadine Weigel

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„Ich finde es super. Man hat den ganzen Tag keine Uni und kann stattdessen Sport treiben“, sagt Venja Krieg während sie auf die Schultern von Shirin Rashid steigt. Die beiden Psychologie- und Medizinstudentinnen haben sich der Akrobatik verschrieben und ernten anerkennende Blicke für ihre Körperbeherrschung.

Währenddessen machen sich im Kraftraum die ganz schweren Jungs warm. Bankdrücken ist angesagt und bei 150 Kilogramm ist noch lange nicht Schluss. Nebenan geht es etwas eleganter zu - das Standard-Tanzturnier ist eröffnet. Die Walzerklänge aus den Boxen sind noch in der angrenzenden Halle zu vernehmen, aber den Badmintonspielern macht das nichts aus. Draußen werden die Pfützen derweil immer größer, aber beim Fußballturnier stört sich keiner daran. „Normale Härte“, ruft ein Sportstudent lachend und wringt seine durchnässten Socken aus.

von Nadine Weigel

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