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Klinik reagierte „zufriedenstellend“

Urteil Klinik reagierte „zufriedenstellend“

Der Arzt, dem bei der Operation eines Frühchens ein schwerer Fehler unterlief, durfte das Kind operieren. Das stellten Landesärztekammer und Krankenhausaufsicht am Donnerstag fest.

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Der Schockraum 2 in der neuen Notaufnahme des Universitätsklinikums. Nach einer Überlastungsanzeige von Assistenzärzten bescheinigte das Land als Aufsichtsbehörde der Kliniksleitung eine „zufriedenstellende“ Reaktion.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Das Land Hessen sieht nach einer Stellungnahme des Rhön-Klinikums keinen Anlass dafür, weitere Untersuchungen im Fall des Arztes anzustellen, dem bei der Operation eines zu früh geborenen Babys ein verhängnisvoller Fehler unterlaufen war (diese Zeitung berichtete).

Der Vorwurf der formalen Inkompetenz des Mediziners sei vom Tisch, erklärte Sozialminister Stefan Grüttner gestern nach einer entsprechenden Stellungnahme der Landesärztekammer im Sozialausschuss des Landtags.

Erleichtert äußerte sich der heimische Landtagsabgeordnete Dr. Thomas Spies: Die Tragödie der Operation sei schon so schlimm genug. Jetzt gelte es vor allem, bei den Eltern zu sein und zu wünschen, dass alles gut geht.
Wie Spies weiter berichtete, hat das Land Hessen sich zudem mit der Überlastungsanzeige befasst, die Assistenzärzte aus der Notaufnahme gestellt hatten (diese Zeitung berichtete).

Der Vorfall in Marburg zeige, wie wichtig Personalstandards für alle Krankenhäuser seien, sagte Spies. Der Gesundheitspolitiker aus Marburg forderte zudem, dass Überlastungsanzeigen wie die in Marburg der Krankenhausaufsicht gemeldet werden müssten.

von Till Conrad

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