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Klettern, kochen, kommunizieren

Evangelische Familien-Bildungsstätte Marburg (FBS) Klettern, kochen, kommunizieren

Das Programm der Evangelischen Familien-Bildungsstätte Marburg (FBS) für das erste Halbjahr 2015 steht, das Anmeldeverfahren läuft.

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Christine Ristow (von links), Antje Feddersen, Sabine Rother-Holste, Annika Schweizer und Leiter Kai Abraham stellten das neue Programm der Evangelischen Familien-Bildungsstätte vor.

Quelle: Björn-Uwe Klein

Marburg. FBS-Leiter Kai Abraham und sein Team setzen auf eine Mischung aus Bewährtem und Neuem. Nicht nur in Marburg, sondern im ganzen Landkreis sollen Menschen aller Altersklassen angesprochen werden – mit rund 400 Kursen, Workshops, Vorträgen und Freizeitveranstaltungen. „Uns ist es wichtig, dass wir in der Fläche erreichbar sind“, sagt Abraham. Dieses Ziel sei nicht nur geografisch, sondern auch inhaltlich zu verstehen.

Die Programmübersicht im neuen FBS-Heft gliedert sich in die Kategorien „Kommunikation – Lebenskompetenz“, „Vorträge“, „Freizeit und Kultur“, „Familie werden – Leben mit Kindern“, „Kinder“, „Ernährung“ sowie „Gesundheit, Bewegung und Ernährung“. Darüber hinaus enthält das Programmheft eine Vorschau auf die geplanten Aktivitäten im Mehrgenerationenhaus.

Die Kurse für Eltern mit Kleinkindern und Säuglingen starten im März: Beispielsweise der „Musikalische Treffpunkt“, der für Eltern mit Kindern im Alter von ein bis zwei, eineinhalb bis drei und zwei bis vier Jahren angeboten wird. Auch „Wasserspaß für Klein und Groß“ steht auf dem Programm: Hier geht es um Wassergewöhnung und Spiele. Zu den weiteren Angeboten für Eltern und Kinderbetreuer zählt unter anderem ein Kurs über Erste Hilfe für Neugeborene und Säuglinge.

Programmaktivitäten für Kinder zwischen sechs und elf Jahren

Breit ist auch das Spektrum an Aktivitäten mit Kindern zwischen sechs und elf Jahren. Es reicht vom Kletternachmittag für Mutter und Kind bis zum Abenteuer-Wochenende. Letzteres steht unter dem Motto
„Huckleberry Finn auf der Lahn“ und findet mit Lagerfeuer, Stockbrotbacken und Übernachtung am 13. und 14. Juni statt (Vorbesprechung: Mittwoch, 3. Juni, 19.30 Uhr in der FBS).

Dem Erleben im Freien kommt nicht nur im Programm für Kinder große Bedeutung zu, sondern beispielsweise auch beim Fastenwandern. Es findet an fünf Terminen statt: Am Donnerstag, 19. Februar, sowie von Montag, 23. Februar, bis Freitag, 27. Februar, (verbindlicher

Einführungsabend: Donnerstag, 19. Februar, 19 bis 21 Uhr). Eine noch weitere Strecke haben sich Kai Abraham und Pfarrer Oliver Henke vorgenommen: Den Jakobsweg. Allerdings wollen sie diesen nicht an einem Stück ablaufen, sondern in Etappen. Die erste Etappe führt von Marburg nach Limburg (24. bis 28. August), Termin für das Vortreffen ist am Dienstag, 18. August, um 19 Uhr. Interesse an der Pilgerreise scheine da zu sein, freut sich Abraham, „die ersten Anfragen gab es schon“.

Die gesellschaftlichen Bedürfnisse im Blick

Generell, so verdeutlichen Abraham und seine Mitarbeiterinnen, komme es dem Team darauf an, auf gesellschaftliche Bedürfnisse einzugehen. Seine Kollegin Christine Ristow hebt in diesem Zusammenhang den Trend zum Selbsttun hervor. Viele Menschen sehnten sich danach, kreativ tätig zu werden. Und so hat die FBS zum Beispiel Workshops in Sachen Nähen, Malen und Musizieren auf die Beine gestellt.

Auch bei Fragen zu einer gesünderen und bewussteren Lebensweise setzt die FBS an: Etwa mit einem „Chill-Out“ für Grundschulkinder, mit Yoga-, Pilates-, Qi Gong- und Entspannungskursen, Rückenfitness, Kreislauftraining und Wirbelsäulengymnastik. Und obendrauf lässt man‘s auch kulinarisch angehen: Unter der Überschrift „2-4-8“ (zwei Köche, vier Gänge, acht Gäste) steht am Dienstag, 10. März, ein Abend in der FBS-Küche. Zu Gast ist Marburgs Oberbürgermeister Egon Vaupel. Einige Plätze sind noch frei.

Nicht zuletzt bildet Kommunikation ein Themenfeld. Insbesondere an Beschäftigte aus dem Bildungswesen richtet sich die „Offene Supervisionswerkstatt“. „Fach- oder Führungskräfte erfahren hier im geschützten Raum lösungsorientierte Reflexion und Unterstützung“, so die FBS in einer Pressemitteilung. Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg ist Thema eines Tagesworkshops, Konflikte in Teams werden in einem weiteren Seminar behandelt.
Programmhefte gibt es im FBS-Haus (Barfüßertor 34) am Lutherischen Kirchhof 3 sowie an verschiedenen Auslagestellen im Landkreis. Wer im Besitz eines Elterngutscheins ist, kann sich mit diesem für Eltern-Kind-Gruppen anmelden.

von Björn-Uwe Klein

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