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Klassenstrukturen aufrecht erhalten

Ministerbesuch Klassenstrukturen aufrecht erhalten

Den Einzelnen gerecht werden und die Schule als Gemeinschaft verstehen – das sind zwei der Leitsätze der Steinmühle, die das Schulleitungsteam gestern Abend dem Hessischen Kultusminister Professor Dr. Alexander Lorz bei dessen gemeinsamen Besuch mit OB-Kandidat Dirk Bamberger vorstellte.

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Dirk Konnertz (2. von links), Bernd Holly (daneben) und Björn Gemmer (rechts) erläutern Kultusminister Alexander Lorz (2. von rechts) das Konzept der Steinmühle.

Quelle: Till Conrad

Marburg. Die Steinmühle als gebundene Ganztagsschule bemüht sich, auch in der gymnasialen Oberstufe Klassenstrukturen aufrecht zu erhalten. Statt eines Leistungskurses wählen die Schüler ein „Profil“, bestehend aus einem Leistungskurs und zwei Grundkursen. In diesen Kursen bleibt die Gruppe zusammen. An der Steinmühle herrscht Wahlfreiheit zwischen G8 und G9. Die Entscheidung über eine G8- oder G9-Laufbahn treffen die Eltern in Absprache mit ihren Kindern und den Klassenlehrern im zweiten Halbjahr der 7. Klasse.

Die G8-Schüler holen in der 8. und 9. Klasse Stoff vor. Für sie besteht in der zehnten Klasse die Möglichkeit zur flexiblen Gestaltung des dritten Drittels innerhalb oder außerhalb der Schule, sodass in Klasse 11 die G8- und G9-Schüler wieder gemeinsam unterrichtet und zum Abitur geführt werden. „Begleitetes Überspringen“, nannte dies Kultusminister Lorz, dem Schulleiter Björn Gemmer auf Nachfrage erläuterte, dass die Verkürzung der Schulzeit an der Steinmühle deswegen in der zehnten Klasse stattfinde, weil es der Mittelstufenstoff sei, der gekürzt wurde. Lorz betonte den Stellenwert des Austauschs zwischen privaten und staatlichen Schulen.

von Till Conrad

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