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Kitas bleiben geschlossen

Verdi kündigt Warnstreiks an Kitas bleiben geschlossen

Vor der zweiten Verhandlungsrunde am kommenden Montag zwischen dem kommunalen Arbeitgeberband und der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi finden in Mittelhessen Warnstreiks in Kindertagesstätten statt

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KInder schauen durch die Scheiben einer geschlossenen Kita.

Quelle: Archivfoto

Marbuirg. In über 20 Einrichtungen sind Beschäftigte zum Streik aufgerufen, so dass es zu ganztätigen Schließungen der Kindertagesstätten kommt, heißt es in einer Pressemitteilung von Verdi. Darüber hinaus fallen an zwei Schulen die Betreuungsangebote aus. Wie der zuständige Verdi-Sekretär Jürgen Lauer sagte, solle damit die Arbeitgeberseite zu einem Verhandlungsangebot für eine bessere Eingruppierung gebracht werden.

Die betroffenen Eltern seien durch die Erzieherinnen vom Streik informiert. Gestreikt werde am Mittwoch in einzelnen Kitas der Städte Wetzlar, Hüttenberg, Langgöns und Gießen. Am Donnerstag in Dillenburg und am Freitag in Marburg und Wetter.

Verdi fordert eine bessere Bezahlung durch höhere Entgeltgruppen aufgrund der gestiegenen Anforderungen. So sollen Erzieherinnen künftig in die "S 10" eingruppiert werden. Für Kita-Leitungen soll sich die Eingruppierung nicht nur nach der Kinderzahl, sondern alternativ auch nach der Anzahl der Gruppen oder der Beschäftigten richten.

Die Verhandlungen werden am 23. März in Münster fortgesetzt.

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