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Kita „Zappel-Philipp“ feiert

Kindertagesstätte Kita „Zappel-Philipp“ feiert

Im Neuen Botanischen Garten befindet sich die Kindertagesstätte „Zappel-Philipp“. Er wurde am Samstag zum Spielparadies für Kinder.

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Begeistert schauten Jung und Alt den Akrobatikvorführungen eines Mädchens zu.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Helles Holz, kräftige Farben, Raumteil-Elemente, Hochebenen und allerlei Spielzeug, das die Sinne anregt, dominieren in der Kita „Zappel-Philipp“ auf den Lahnbergen. Wer sich umschaut, kann sich kaum vorstellen, dass die Kita einmal anders ausgesehen haben könnte, damals, vor zwanzig Jahren, als alles anfing mit 14 Kindern und drei Erzieherinnen und die Kita alle paar Monate den Standort wechseln musste. Inzwischen ist der Zappel-Philipp erwachsen geworden, hat im Neuen Botanischen Garten längst Wurzeln geschlagen und hat Platz für 30 Kinder von sechs Monaten bis drei Jahren, die ganztags von neun Erzieherinnen betreut werden.

Das sind zehn Plätze mehr als bisher – und die Warteliste ist noch immer lang, sagt Andreas Ettrich, langjähriges Vorstandsmitglied. „Eine Erweiterung des Platzangebotes war dringend notwendig,“ so Ettrich. Denn der Zappel-Philipp bietet nicht nur Universitäts-Mitarbeitern zuverlässig eine Betreuung für ihre Kinder, wenn sie möglichst rasch wieder ins Berufsleben zurückkehren wollen oder müssen.

Unterstützung bekommt der Verein, der von einer Elterninitiative geleitet wird, von verschiedenen Stellen. „Ich freue mich sehr, dass wir gleich die neue Gruppe eröffnen können. Wir als Universität freuen uns, wenn es gelingt, mehr Plätze zu schaffen,“ sagt der Kanzler der Philipps-Universität, Dr. Friedhelm Nonne, und ist froh über Fördermittel der Europäischen Union, des Max-Planck-Institutes und der Stadt Marburg, die den Ausbau möglich gemacht haben.

„Wir haben als Universitätsstadt ein großes Interesse, dass die Beschäftigten und Studierenden der Universität möglichst optimale Lebens- und Arbeitsbedingungen erhalten. Dazu gehört selbstverständlich ein gutes Betreuungsangebot für Menschen mit Kindern,“ so Bürgermeister Dr. Franz Kahle und stellt fest: „Die Voraussetzung für ein glückliches Leben sind hier optimal!“

von Ines Dietrich

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