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Kita-Streik geht weiter: Verhandlungen in Fulda

Tarifverhandlungen Kita-Streik geht weiter: Verhandlungen in Fulda

Der Streik in kommunalen Kindertagesstätten ging am Montag weiter. Auch in Marburg wurde wieder gestreikt. Am Abend sollten die Tarifverhandlungen in Fulda weitergehen.

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Frankfurt . Der Streik in kommunalen Kindertagesstätten ging am Montag in Hessen wie angekündigt weiter. Rund 4 500 Erzieherinnen und Beschäftigte sozialer Einrichtungen waren von der Gewerkschaft ver.di zum Streik aufgerufen worden. Am Montag sollten alle Streikenden zu einer zentralen Kundgebung nach Köln fahren. In Hessen waren am Montag nach ver.di-Angaben rund 200 Kindergärten geschlossen. Auch in Marburg wurde am Montag wieder gestreikt. Etwa 40 Kinder wurden nach Auskunft von Jugendamtsleiter Christian Meineke am Montag von acht bis neun Erzieherinnen im Notdienst betreut. Der Jugendamtsleiter betonte noch einmal, dass der Notdienst nur für Eltern in Frage komme, die keine andere Möglichkeit der Kinderbetreuung finden, etwa wenn beide berufstätig sind oder ein alleinerziehender Elternteil berufstätig ist. Auch für die Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren sei eine Betreuung durch fremde Personen in fremder Umgebund eine Notsituation und sollte, wenn es andere Betreuungsmöglichkeiten gebe, unbedingt vermieden werden.

Am Montagabend sollten die Tarifverhandlungen für die bundesweit etwa 220 000 angestellten Erzieher und Sozialpädagogen an kommunalen Kindertagesstätten in Fulda weitergehen. Die beiden Gewerkschaften ver.di und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordern tarifrechtlich geregelten Gesundheitsschutz und mehr Geld. Der Streik soll in Hessen am Dienstagmorgen fortgesetzt werden.

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