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Kirsten Dinnebier soll
 SPD führen

Neuwahlen Kirsten Dinnebier soll
 SPD führen

Auf ihrem Parteitag am 6. März muss die SPD einen neuen Vorsitzenden oder eine neue Vorsitzende suchen.

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Kirsten Dinnebier.

Quelle: Archivfoto

Marburg. Monika Biebusch, die Amtsinhaberin, hat gestern angekündigt, nach vier Jahren nicht wieder für dieses Amt zu kandidieren. Sie will die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Stadtparlament, Kirsten Dinnebier (Archivfoto) als ihre Nachfolgerin vorschlagen. „Entscheiden muss aber natürlich der Parteitag“, sagte Biebusch.

Auf ihrem Parteitag muss die SPD auch grundsätzlich entscheiden, welche der anderen Parteien für eine Koalition im Stadtparlament in Frage kommt. Ein Parteitag im Juni 2016 hatte die CDU als Partner grundsätzlich ausgeschlossen; inzwischen gilt als sicher, dass der Parteitag am 6. März diesen Beschluss revidieren soll. Für viele, darunter den Fraktionsvorsitzenden Matthias Simon, ist eine Koalition ohne die CDU nur sehr schwer vorstellbar.

Die Partei könnte dies vor eine Zerreißprobe stellen. Sie gilt in weiten Teilen als rot-grün-orientiert. Selbst gemeinsam mit den „Bürgern für Marburg“ käme ein solches Bündnis aber nur auf 30 der 59 Sitze; die knappste aller Mehrheiten ist zudem nur theoretisch; sie konnte bei wichtigen Abstimmungen im Parlament bislang nicht realisiert werden.

Dinnebier (50) ist seit 2006 Mitglied des Stadtparlaments. Sie ist Vorsitzende des Schul- und Kulturausschusses. „Mit ihrer großen kommunalpolitischen Erfahrung wird sie uns weiterhelfen“, ist Biebusch überzeugt.

von Till Conrad

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