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Kindergeschichten mal ganz anders lesen

Marburg Kindergeschichten mal ganz anders lesen

Die Installation von vier Bronzebüchern setzte den Schlusspunkt unter die Gestaltung von Aufenthaltsorten in der Oberstadt.

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Mit viel Spaß nahmen Mitglieder des Kinder- und Jugendparlaments die Bronzebücher am Kornmarkt in Beschlag.

Quelle: Manfred Hitzeroth

Marburg. „Eine lange Diskussion hat jetzt ihren Abschluss gefunden“, sagte Bürgermeister Dr. Franz Kahle (Grüne) bei der offiziellen Einweihung der vier Bronzebücher. Die zunächst vorgeschlagenen Texte für die Bücher waren im Stadtparlament auf große Kritik gestoßen, weil die Texte von Klassikern der Weltiteratur aus Sicht von Kritikern in der modernen Übertragung einer Kinderbuchautorin teilweise veralbert worden waren. Jetzt zieren stattdessen Ausschnitte aus „Klassikern der Kinderbuch-Weltliteratur“ die Bronzetafeln. Ausschnitte aus Astrid Lindgrens „Pippi Langstrumpf“ sowie „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry, „Der kleine Hobbit“ von J. R.R. Tolkien sind jeweils in der Originalsprache und in der deutschen Übersetzung zu lesen. Bei Erich Kästners „Emil und die Detektive“ steht neben dem deutschen Originaltext die Übertragung in Blindenschrift. Drei Bronzebücher liegen auf Pulten vor hohen Stühlen, und ein Buch liegt etwas abseits auf einem Quader aus Sandstein. Ausgesucht hatte diese Texte eine Arbeitsgruppe des Marburger Kinder- und Jugendparlaments (KiJuPA).

von Manfred Hitzeroth und Yeldiz Karateke

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