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Kinder-Engel weisen den Weg

Weihnachten Kinder-Engel weisen den Weg

Andrang in der Kugelkirche in Marburg: Mehr als 350 Besucher haben das Krippenspiel an Heiligabend gesehen.

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Maria, Josef und die Engel: Das Krippenspiel in der Kugelkirche haben Hunderte an Heiligabend besucht.Fotos: Michael Hoffsteter

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. Mitten in der Lorche strahlt ein Stern, als 30 Kinder im Alter von zwei bis 13 Jahren die Weihnachtsgeschichte von der Geburt spielen. Klar und deutlich ist in der dunklen Kirche mit dem nur hell erleuchteten Altarraum die Stimme des Engel zu hören, der spricht „sei gegrüßt, Maria, du wirst einen Sohn gebären und der wird in einer Krippe liegen und in Windeln gewickelt“. Worauf Maria antwortet: „Ich bin nicht mal verheiratet und verstehe die Botschaft nicht. Aber wenn sie von Gott kommt, wird sie schon stimmen.“

Die Kinder stimmen mit der Gemeinde das Lied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ an. Die Darsteller der Geschichte ziehen immer wieder durch die dunkle Kirche auf die Bühne. Auch Josef und Maria machten sich auf den Weg nach Bethlehem, um dem Befehl des Kaisers zu gehorchen und sich eintragen zu lassen. Josef fragte nach einer Herberge für sich und seine Verlobte, wurde aber überall abgewiesen. Immer wieder klopft er an Türen und bietet an als Handwerker zu arbeiten, denn er ist sehr geschickt. Es erklingt das Lied „Hier ist kein Platz“ bei dem Emilia Stackelberg als Solistin auftritt und alle Kinder im Chor einstimmen.

Auch an den anderen Türen, wo Josef anklopft, werden sie fortgeschickt. Nur ein Wirt bietet ihnen einen Platz zum Übernachten bei Ochs und Esel an und sagt „so habt ihr wenigstens ein Dach über dem Kopf wenn das Kind kommt“. Maria gebar Jesus und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe. Den Hirten die in der Nähe auf einem Felde weilten, erschienen die Engel und sagten „Fürchtet euch nicht, denn ich verkündige euch große Freude. Geht nach Bethlehem und ihr werdet das Kind in einem Stall finden“. Dem hell leuchtenden Stern, der über dem Stall strahlt, folgen die Weisen Caspar, Balthasar und Melchior und bringen dem Neugeborenen - gespielt vom drei Wochen alten Baby der Gemeidnereferentin - Geschenke wie Gold, Weihrauch und Myrrhe.

Zum Schluss erklingt „Gloria in Excelsis Deo“.

von Ingrid Lang

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