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Schule

Kilometerlange „Schlangen“ in der Adolf-Reichwein-Schule

Überall liegen in Gebäude E der ARS Schläuche auf dem Boden. Sie führen von Trocknungsmaschinen zu den Fußböden. Ob das allerdings hilft, ist noch unklar.
Norbert Herlein, Leiter der Adolf-Reichwein-Schule, schätzt die Schläuche, er spricht von den „Schlangen“, der Trocknungsmaschine auf zwei bis drei Kilometer lang.Fotos: Tobias Hirsch

Norbert Herlein, Leiter der Adolf-Reichwein-Schule, schätzt die Schläuche, er spricht von den „Schlangen“, der Trocknungsmaschine auf zwei bis drei Kilometer lang.Fotos: Tobias Hirsch

Marburg. Marburg. Der Pfingstmontag bleibt Schulleiter Norbert Herlein noch lange in Erinnerung: Wasserschäden in Gebäude E machten viele Fachräume unbenutzbar, zerstörten Geräte und Materialien. Nun, fast vier Wochen später, sind die Folgen dieses Schadens immer noch zu sehen und zu riechen. Das Gebäude E ist noch nicht richtig trocken gelegt.

Dabei ist zum Beispiel eine große Trockenmaschine auf dem Schulhof aufgestellt, kilometerlange Schläuche führen von der Maschine über die Außenwand und die Fenster in den zweiten und dritten Stock der Schule.

Es werde alles getan, um die Nässe wegzuziehen - und das so geräuscharm wie möglich, erklärt Norbert Herlein. Wenn er die Schläuche meint, spricht er scherzhaft von den „Schlangen“ in den Schulfluren, über die Schüler steigen, um in die Fachräume zu kommen.

Eine Unfallgefahr stellen die „Schlangen“ nicht dar, ergänzt Herlein.

In den nächsten Tagen wird sich möglicherweise feststellen lassen, ob die Fußböden immer noch feucht sind. Vielleicht müssten die Kunststoffböden in zwei Etagen herausgerissen werden.

Fachleute werden Feuchtigkeitsmessungen durchführen, so Herlein. Ursache für die Wasserschäden war ein Kugelhahnriss (die OP berichtete). Da die Rohre und die ganze Technik erst vor wenigen Jahren erneuert wurden, wird derzeit geprüft, ob die damals beauftragte Firma haftbar gemacht werden kann. Die Frage ist, ob die Stadt den Sachschaden von rund 200000 Euro bezahlen muss oder nicht.

Lehrer, Schüler und Auszubildende hätten bisher freiwillig viele Geräte gesäubert, getrocknet und in Gang gebracht.

Einige Prüfstände in der Kfz-Werkstatt sind aber dennoch nicht mehr zu gebrauchen, erklärte Matthias Ritter vom Kfz-Team der Schule. Auch sind mehrere Computer zerstört. Herlein berichtete, dass viele Marburger, nachdem sie in der OP von dem Schaden erfuhren, Hilfe leisten wollten.

„Wir konnten nicht jede Hilfe annehmen“, so Herlein. So benötigen die Schüler zum Beispiel neue Computer für den Unterricht.

Der Haupt- und Finanzausschuss der Stadtverordnetenversammlung bewilligte am Freitag 150000 Euro an Investitionsmitteln für die Sanierung des Gebäudes E. Ferienzeit wird also Bauzeit an der ARS sein.

von Anna Ntemiris


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