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KiJuPa fordert Schul-Zebrastreifen

KiJuPa fordert Schul-Zebrastreifen

Der erste Antrag in der neuen Legislaturperiode wurde fast einstimmig angenommen.

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Die Marburger Jungparlamentarier debattierten im Stadtverordnetensitzungssaal.Foto: Katharina Meyer zu Eppendorf

Marburg. Die Füße der überwiegend Zehn- bis zweijährigen baumeln auf den großen Parlamentsdrehstühlen in der Luft und die Gesichter sind gespannt, als sie der Vorsitzende Jona Hartmann begrüßt. Gewählt worden ist das Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) im März. Doch routiniert begeht das junge Gremium im Anschluss seine erste Tagesordnung der zweijährigen Legislaturperiode.

Der erste Antrag, der im KiJuPa in seiner neuen Legislaturperiode besprochen wurde, fand fast einstimmig die Mehrheit. Die Schüler stimmten im KiJuPa dem Antrag von Elias Hescher zu, der die Einrichtung eines Zebrastreifens auf dem stark befahrenen Schulweg der Emil-von-Behring-Schule an der Ecke Rotenberg/Sybelstraße empfiehlt und nun an die „Erwachsenenpolitiker“ weitergeleitet wird. Die Forderung steht in der Tradition vieler Verkehrs und Infrastrukturfragen, die sich die Jugendlichen kürzlich stellten: Etwa die Einrichtung von Spielplätzen für Menschen mit Behinderung über Aufklärungsarbeit in Sachen Natur und Umwelt bis zur Forderung von 30er- Zonen und Zebrastreifen in verkehrsstarken Gegenden.

Zu Beginn der Sitzung stellten sich die Jungpolitiker aus dem Kreisjugendparlament vor. Sie stellten gemeinsam mit Christian Ackermann vom Fachdienst 10 des Personal, Organisations- und Beteiligungsmanagements den „Six Nations Cup vor.“ Das internationale Jugendfußballturnier der sechs Marburger Partnerstädte, das in der Zeit vom 31. Juli bis 6. August stattfindet und von zahlreichen Workshops begleitet wird, wird auf dem Gelände des Georg-Gaßmann-Stadion ausgetragen und reiht sich in die Palette der vom KiJuPa organisierten und unterstützten Aktionen ein.

So fanden in der Vergangenheit beispielsweise ein Treffen mit der Hessischen Landjugend im Februar, ein Schülerband OpenAir sowie eine Fahrt zum Hessischen Landtag nach Wiesbaden mit anschließenden Gesprächen über die Probleme des öffentlichen Nahverkehrs sowie ein Kennenlern- und AG-Wochenende auf der Burg Hessenstein im Mai statt. Das Wochenende auf der Burg Hessenstein wurde im Besonderen besprochen, da dort die Kinder und Jugendlichen die Themen ihrer Agenda diskutierten - auch dort standen Verkehrsfragen im Mittelpunkt.

Zuletzt erinnerten Vorstand und Teamer, die das KiJuPa strukturell unterstützen, noch an den startenden Ferienpass-Verkauf am Montag, den 24. Juni im Haus der Jugend. Auch in diesem Jahr kostet der kleine Pass sechs Euro und gewährt seinen und Besitzern freien Eintritt im Aquamar für die gesamte Zeit der Sommerferien.

Offenbar eine gute Sache für die Marburg, wie der Lautstärkepegel der Jungpolitiker im Sitzungssaal vermuten lässt.

von Katharina Meyer zu Eppendorf

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