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500 Studenten bei Willkommensdinner

Kerzenschein statt Vorlesungs-Stress

Bereits zum 14. Mal fand das traditionelle Willkommensdinner für Erst- und Zweitsemester der Universität in der Mensa statt.
Ungewöhnlich festlich ging es am vergangenen Donnerstag in der Mensa beim Willkommensdinner zu. Foto: Suria Reiche

Ungewöhnlich festlich ging es am vergangenen Donnerstag in der Mensa beim Willkommensdinner zu.

© Suria Reiche

Marburg. Gedimmtes Licht, Kerzenschein und leise Saxophon-Musik im Hintergrund – die Mensa am Erlenring war am Donnerstagabend nicht wiederzuerkennen. Dort, wo sich die Studierenden sonst zwischen zwei Vorlesungen schnell ein paar Nudeln oder ein Schnitzel in den Mund stopfen, wurde ein Überraschungsmenü in drei Gängen serviert.

„In diesem Jahr gibt es Karotten-Ingwer-Suppe zur Vorspeise, danach kann man aus einem Fisch-, einem Fleisch- und einem vegetarischen Gericht auswählen, und zum Nachtisch gibt es Obstsalat“, kündigte Martin Baumgarten, der Leiter der Hochschulgastronomie, an. Er war maßgebend an der Idee beteiligt, dass Stadt, Uni und Studentenwerk gemeinsam das Willkommensdinner für alle Erst- und Zweitsemester veranstalten, mit dem die neuen Studierenden in der  Stadt begrüßt werden sollen.

Drei Euro für ein 3-Gänge-Menü

Das war vor 14 Jahren. Heute ist das Abendessen am Anfang des Wintersemesters schon Tradition und die 500 Plätze in jedem Jahr ausverkauft. „Wir sind noch auf keiner Karte sitzengeblieben“, sagte auch Franziska Busch, die für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Kein Wunder: Gerade einmal drei Euro mussten die Studierenden für das 3-Gänge-Menü zahlen, das ihnen unter anderem von Repräsentanten der Stadt – allen voran Karin Stichnothe-Botschafter (Fachdienst Kultur) und Stadträtin Anne Oppermann (CDU) – servierten.

Mit ihrem Einsatz als ehrenamtliche Kellner für einen Abend wollen sie die Verbundenheit zwischen Stadt, Uni und Studentenwerk Ausdruck verleihen. „Auf diese Zusammenarbeit sind wir sehr stolz!“, so Baumgarten, der während des Willkommensdinners ebenfalls zum einzigen Mal im Jahr in der Essensausgabe stand. Und die Studierenden? Die fanden die Idee mindestens genauso toll, wie Baumgarten selbst. Mit so einer Aufwartung wird man schließlich nicht jedes Semester begrüßt. Für die Musik sorgte das „marburgsaxophonensemble“.

von Suria Reiche


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